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Interview (Musik)Blättern: Vorheriger Artikel | Nächster Artikel

Z-Effektor

Mit neuen musikalischen Aspekten versuchen Z-Effektor die Musiklandschaft zu bereichern, und haben sich dabei die ungewöhnliche Bezeichnung "Renaissance-Electro" auf die Fahne geschrieben. Ihr Debütalbum Zwischen XII Uhr ist nach langen Jahren harter Arbeit nun bei Danse Macabre erschienen, bietet dabei dem geneigten Hörer abwechslungsreiche und ausgefeilte Stücke, ohne aber über die Grenze des Verdaulichen abzudriften.
Eine interessante junge Musikgruppe also, welche wir euch an dieser Stelle noch ein wenig näher vorstellen wollen.

Otti:
Hallo Z-Effektor, erstmal danke, daß ihr euch Zeit nehmt uns dieses Interview zu beantworten. Dieser Tage erscheint euer Debüt-Album Zwischen XII Uhr, wie fühlt es sich für euch als Band an, endlich euere Musik auch physisch unter die Leute bringen zu können?

Z-Effektor:
Wir haben nun nach sechs Jahren die Arbeiten am Album Zwischen XII Uhr allen Widrigkeiten zum Trotz abgeschlossen. Somit stellt sich bei uns nun berechtigt ein Gefühl der Zufriedenheit ein.

Otti:
Ihr bezeichnet eueren Sound selbst als "Renaissance-Electro". Für Leser die euch noch nicht gehört haben, was darf man sich darunter genau vorstellen, und wer bitte ist Guntram?

Z-Effektor:
Die Basis unserer Musik bildet ein rein elektronisches Klanggerüst welches wir mit altertümlichen Instrumenten und Weisen veredeln. Dazu gesellen sich, sozusagen als Sahnehäubchen, klassische Gesangslinien oder aggressive meist feminine Vocals. Das Ergebnis ist aber schwer in Worte zu fassen, man muß es einfach mal gehört haben. Deshalb laden wir alle Musikbegeisterten auf unsere Homepage ein um ein paar Songs probezuhören und sich selbst ein Bild zu machen.
Weil unsere Musik in kein vorhandenes Genre hineinpasst haben wir kurzerhand ein neues kreiert und auf den Namen "Renaissance-Elektro" getauft. Die Idee dazu kam von Guntram, seines Zeichens Dozent an der Merz-Akademie in Stuttgart. Bei ihm haben wir die ersten Grundlagen zum Thema Gesangsaufnahmen gelernt und irgendwann meinte er, die Songs klingen eigentlich wie "Renaissance- Elektro". Dieser Begriff beschrieb unsere Musik so gut, dass wir ihn sofort übernommen haben.


"Wir sind nur musikalische Geschichtenerzähler und alle Songs sind rein fiktiv."

Otti:
Das Album habt ihr mit Bruno Kramm aufgenommen, den meisten sicher vor allem durch Das Ich bekannt. Wie kamt ihr zu euerem Label Danse Macabre, und welchen Einfluss hatte Papa Bruno auf das endgültige Zwischen XII Uhr?

Z-Effektor:
Bruno und das Label Dance Macabre schreiben die Förderung von Nachwuchskünstlern in Großbuchstaben. Das war für uns einer der wichtigen Gründe warum wir unbedingt dorthin wollten. Weiterhin hat Bruno ein exzellentes Händchen wenn es darum geht Musik zu produzieren und zu veredeln. Kurzum gesagt: Ohne ihn wäre unser Album nicht so gut geworden.

Otti:
Mir persönlich sagen ja zu Beispiel die Songs "Paranoid" und Hexenfluch" sehr zu, die durch einen gewissen Wahnsinn bestechen. Wieviel Persönlichkeit bringt jeder einzelne von euch in die Songkreationen ein?

Z-Effektor:
Hmmm, lauert hier zwischen den Zeilen etwa die Frage ob dieser Wahnsinn unserer Persönlichkeit entspricht...? :)
Keine Angst, wir sind nur musikalische Geschichtenerzähler und alle Songs sind rein fiktiv.

Otti:
Im April ist Xenia zu euch gestoßen, die Aufnahmen zum Album waren laut euerer Homepage aber schon im Februar abgeschlossen. Wieviel "Xenia" findet man denn nun tatsächlich auf Zwischen XII Uhr?

Z-Effektor:
In der Tat war das Album schon fertig als Xenia an Bord kam. Aber ihre Stimme war so faszinierend, dass wir in gewissen Songs noch schnell die "alten" Gesangsaufnahmen entfernten um Platz für ihr "dynamisches Gezeter" zu schaffen. Und es hat sich wirklich gelohnt!

Otti:
Allein schon der Albentitel, aber auch viele andere visuelle und nominative Elemente eueres Projekts bezeugen eine gewisse Affinität zum Thema Zeit. Wie geht ihr mit dem stetigen Wandel und Fortschritt um, den der Zeitfluss mit sich bringt?

Z-Effektor:
Fast jeder denkt doch die Zeit wäre ein fester Parameter und nicht veränderbar. Wir teilen diese oberflächliche Betrachtung nicht. Sie ist beeinflussbar! Wenn man z.B. glaubt ein schönes Ereignis sei viel zu schnell vorübergegangen hat man es schlicht nicht intensiv genug genossen.
Wir leben nach unserer eigenen Uhr, die nicht synchron zum Pulsschlag der Welt läuft, und wir entscheiden immer sehr gewissenhaft wie viel Wandel und Fortschritt Einzug in unser Leben halten darf.

Otti:
Ihr schreibt selbst in euerer Bandgeschichte, daß der Grundstein für Z-Effektor bereits vor vielen Jahren gelegt wurde. Warum hat es mit dem Album so lange gedauert? Welche Hindernisse lagen euch im Weg?

Z-Effektor:
Dafür zeichnen sich in erster Linie zwei Computerabstürze und eine lange Periode privater Schicksalsschläge verantwortlich.
Desweiteren war für uns schon immer klar, dass wir nicht nur irgendein Album auf den Markt werfen wollen.
Das Debutalbum musste unseren eigenen musikalischen Ansprüchen genügen bevor wir es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben.

Otti:
Welche anderen Bands, Personen oder auch Kulturgüter hatten denn besonderen Einfluss auf euer bisheriges Schaffen?

Z-Effektor:
Musik zu machen bedeutet für uns Autismus in Reinkultur. Während einer Schaffensperiode existiert die reale Welt um uns herum schlichtweg nicht. Die Einflüsse die unsere Musik prägen entstammen entweder unserem Unterbewusstsein oder wir lassen uns z.B. vom Klang eines Instruments inspirieren.

Otti:
Wie ich hörte gab es vornehmlich gute Reaktionen auf "Zwischen XII Uhr", aber ich schätz mal hier und da auch Kritik. Inwieweit schmälert das euere Freude über das getane Werk? Und was hättet ihr selbst im Nachhinein lieber anders gemacht?

Z-Effektor:
Im Nachhinein könnte man immer einiges anders machen, aber das wollen wir ja gar nicht. Wir machen nicht den Fehler im Vorwärtsgehen nach hinten zu schauen. Momentan gibt es nichts was unsere Freude schmälern könnte, da wir diese ja schon in der Entwicklungsphase des Albums empfunden haben. Mit der jetzigen Veröffentlichung laden wir lediglich andere Menschen dazu ein diese mit uns zu teilen.
Natürlich kann unsere Musik nicht jedem gefallen. Aber das ist ja auch nicht schlimm, wir zwingen niemanden sie zu hören. :)

Otti:
Nächste logische Konsequenz wäre natürlich, euer Material live zu präsentieren, zumal sich euere Inhalte sicher visuell auf der Bühne sicher sehr gut in Szene setzen lassen. Habt ihr euch dazu schon Gedanken gemacht?

Z-Effektor:
Haben wir. Allerdings bedarf es hier einer gewissen Vorbereitungszeit da wir unsere Musik live gerne in ein theatralisches Gewand hüllen wollen. Die Idee unsere Songs als eine Art Musical mit durchgehender Handlung zu präsentieren spukt schon lange in unseren Köpfen herum. Mal sehen wann die Zeit reif dafür ist.

Otti:
Und generell, was sind euere Pläne als Band für die nächste Zeit?

Z-Effektor:
Nichts konkretes. Wir arbeiten derzeit an einigen neuen Stücken und warten erstmal ab.

Otti:
Abschließend bitte ich euch noch, mir hier ein Zitat zu hinterlassen, welches Euch und euer Bandgefühl in wenigen Worten einfängt.

Z-Effektor:
Carpe diem, wir grüßen euch...

Art des Interviews: Email
11.08.2009 by Otti

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29.07.2009Z-Effektor: Zwischen XII Uhr(Rezension: Musik)

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