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2. Blackfield-Festival 2009

Als im vergangenen Jahr die Premiere der neuen Festivalreihe namens Blackfield-Festival auf dem Gelände des Amphitheaters Gelsenkirchen ins Leben gerufen wurde, sprach noch keiner so wirklich von einer "Finanzkrise". Die Welt war schön, Michael Jackson lebte zumindest noch offiziell, und doch fehlte etwas - Ganz klar: Ein rein gothisches Groß-Event im Herzen des Ruhrgebietes. Also taten sich einige der wichtigsten Szeneorganisationen (z.B. Matrix Bochum, Hardbeat Promotion und Neuwerk Music) zusammen, um gemeinsam eben jenes fehlende Loch zu stopfen. Natürlich birgt ein solches unterfangen viele Risiken, aber der Mut sollte belohnt werden: Trotz etwas mäßiger Besucherzahlen zogen hochkarätige Acts wie Schandmaul, Subway to Sally, Blutengel und Lacrimosa ihre Fans in den Bann, und grandioses Wetter, sowie beste Stimmung, ließen die Kinderkrankheiten schnell in Vergessenheit geraten, die ein solches Projekt immer ausstehen muss (siehe Bericht vom 1. Blackfield Festival 2008.

Schnell war klar: Es muss eine Fortsetzung geben, und diese wurde auch seitens der Veranstalter gleich zum Ausklang der Premiere angekündigt. Am selben Ort fand dann am 20. und 21. Juni 2009 das 2. Blackfield Open Air statt, welches erneut durch ein eindrucksvolles Programm bestach. Egal ob Klassik-Rock à la Letzte Instanz, brachiale Beats von Suicide Commando oder unübertroffene Hauptbands wie Asp und VNV Nation, nahezu jeder Besucher dürfte wieder ein paar persönliche Highlights erlebt haben. Schon im Vorfeld wurde auch deutlich, daß man sich die rege konstruktive Kritik seitens Presse und Besucher sehr zu Herzen genommen hatte. Alles was ich im letzten Jahr zu bemängeln hatte wurde ausgebügelt: Jeder darf nun Fotos aus dem Publikumsbereich machen, das Billing war um einiges ausgewogener, der etwas überflüssige Freitag als Konzerttag ward gecancelt, und der im letzten Jahr noch gelegentlich übelste Sound präsentierte sich an diesem Juniwochenende so ausgereift, wie man es sich wünscht.
Natürlich war auch beim 2. Blackfield Open Air noch nicht alles perfekt, ein paar zum Teil gravierende Probleme werden im nachfolgenden Erlebnisbericht aufgedeckt... Aber es sei schon an dieser Stelle betont, daß diese im Vergleich zu den vielen Verbesserungen überschaubar waren. Das Motto Von der Szene, für die Szene ist nicht zu hoch gestochen, sondern anscheinend fester Programmpunkt in der Durchführung jenes Open Airs.


Rotersand

Für mich persönlich war klar, daß ich auch zum 2. Blackfield Open Air mit von der Partie sein wollte. Gemeinsam mit Frank, Ina, Suzanne und Ronny wurde auch schnell ausgemacht, dort gemeinsam zu Zelten und zu Feiern, und so stand einer ausgelassenen Festival-Orgie ja nichts mehr im Wege, eigentlich...

Der Freitag - Anreise

Eigentlich, weil der Wetterbericht (und auch jeder wetterkundige Bürger, das heisst 99% der Leute mit denen man sprach), übelstes Regenwetter für das besagte Wochenende prophezeite. Natürlich sind wir alle erprobte Festivalgänger und haben schon nahezu jede (Un)Wetterlage als solche überlebt, jedoch die ungewöhnliche Nähe zu unseren Wohnorten ließ kurze Zweifel aufkommen, ob ein festes Dach die Übernachtungen nicht doch erträglicher machen würde.
Als dann aber am Freitag eigentlich nur ein paar Wölkchen den Himmel trübten und die Panikmache der Meteorologen ad absurdum führte, nahmen wir todesmutig den Zorn der Wettergötter in Kauf. Um mir zudem für den Sonntag den Alkoholgenuß nicht verderben zu lassen hatte ich meine liebe Mutter als Taxifahrerin engagiert, und so gabelten wir Ronny und Suzanne auf, um schonmal die Zelte aufzubauen, da Frank und Ina erst spät Abends nachkommen konnten.
Wie weise diese Entscheidung sein sollte ließ sich nach betreten des Campingplatzes erkennen: Dieser war bereits am frühen Abend so voll wie Harald Juhnke früher nach dem Frühstückskorn! Zu Dritt und samt Gepäck machten wir uns auf die unbequeme Suche nach einem Stück Grünfläche, wo wir noch drei Zelte aufstellen konnten, und mit pfadfinderischem Spürsinn entdeckten wir letztlich in direkter Front zum Duschcontainer noch einen halbwegs geeigneten Freiraum. Durch die freundliche Mithilfe unserer Nachbarn, die ein kleines Stückchen umzogen, passte unser Minidorf sich dann auch den Gegebenheiten an. Besagte Nachbarn, mit Namen Stefan und Mirjam, waren alleine aus dem fernen München angereist, um plötzlich von all ihren Freunden zu erfahren, daß diese nicht komm... äh erscheinen konnten, aus diversen Gründen halt. Schade drum, so waren wir "gezwungen" die beiden ursympathischen Bayern gleich mal zu adoptieren und in unsere Großfamilie zu integrieren. Mirjam und Stefan waren über die Maßnahme extrem glücklich, hämmerten unsere Heringe wie wild in den Boden, versorgten uns mit Bier und vernichteten im Gegenzug unsere Met- und Kaffeevorräte mit großem Elan. Die Symbiose war perfekt!

Der Freitag sollte aber auch zwei kleinere Ärgernisse bereit halten: Zum einen haben anscheinend ein paar Parkplatzwächter 10 statt 5 Euro Gebühren kassiert. Obs Absicht war, oder Fehlinformation sei dahingestellt, jedenfalls sorgte das bei vielen Betroffenen für berechtigte Verärgerung. Von Seiten der Veranstalter wurde aber allen die sich gemeldet haben sofort das Geld erstattet, bis auf einen kleinen faden Beigeschmack blieb hier also nichts übrig.
Viel schlimmer war die Regel, daß Glasbehälter auf dem Zeltplatz untersagt wurden. Zumal es das auf kaum einem schwarzen Festival mehr gibt, aber selbst wenn es aus Versicherungsgründen oder ähnlichem notwendig ist, wäre ein entsprechender Hinweis auf der Website für viele campende Festivalbesucher hilfreich gewesen. Dort gab es nämlich nur generelle Regeln fürs Gelände nachzulesen, die unter anderem Campingstühle, Gaskocher, Fahnenstangen und eben Glasbehälter untersagte, wobei erstere drei ja eindeutig zum Zelten dazu gehören, und auf dem Zeltplatz so häufig vorkamen wie Biertische in einem Oktoberfest-Zelt. In der Irrigen Annahme, diese Hausordnung gelte insgesamt also nur fürs eigentliche Konzertgelände schleppten die Camper Bierkisten, Metflaschen, Nutella-Gläser und Goldfische an, um dann von der Security mit einem finsteren "Du kummst hier net rein"-Blick vor die berühmte Wahl gestellt zu werden: Ex oder nie wieder Sex! Wieviele arme Zierfischlein an diesem Tag einen qualvollen Erstickungstod erleiden sollten kann man nur erahnen... Nein im Ernst: Regeln sind okay, aber grad bei sowas sollte man das vorher deutlich machen, um unnötigen Ärger bei den Besuchern zu vermeiden.

Trotz dieser marginalen Problemchen ließen wir uns aber die Laune nicht verderben. Ina und Frank kamen wie gesagt zu später Stunde nach, und so genoss unsere wilde Horde den Freitag bei einer gemütlichen Sitzparty und mit Honigwein aus Plastikbechern. Erschöpft vom langen Tag und in Vorfreude auf zwei großartige Festivaltage verschwand dann aber jeder so nach und nach im Zelt, um dort entweder zu schlafen oder der Zweisamkeit zu frönen.


Asp

Der Samstag

Eines sage ich euch: Wenn ihr die Wahl habt zwischen einem guten McKinley-Schlafsack oder einem billigen No Name-Produkt... Nehmt den Schotten! Eigentlich als wandelnde Heizung bekannt habe ich in dieser Sommernacht in meinem Zelt tatsächlich gefroren. Und zwar einfach deswegen, weil mein McKinley seine Hülle verloren hat, dieses andere Ding da hingegen schön kompakt verpackt war. Nie wieder!

Einen kleinen Regenschauer hatte es in der Nacht wohl auch gegeben, und tatsächlich sah der Samstag Morgen eher trübe aus. Ein typisches Festivalfrühstück mit Frikadellen, Prinzenrolle, Bier und Kaffee war natürlich schnell hergerichtet, aber im Großen und Ganzen fing der Tag sehr angenehm an. Nur für wenige Minuten flüchteten alle nochmal vor einem etwas stärkeren Regenschauer in die Zelte, schließlich wollte sich keiner schon gleich zu Beginn des Blackfields mit der Schweinegrippe bekannt machen.

Irgendwann so gegen 12 etwa muß es dann gewesen sein, wo wir uns alle auf den Weg zur Bändchenausgabe machten. Am Freitag hatte es noch keine gegeben, so daß man mit Vorzeigen der Karte das Campinggelände betreten durfte, bzw in meinem Extrawurst-Fall reichte es zu erwähnen, daß ich auf der Gästeliste stehe. Wegen der Extrawurst musste ich freilich mein Band auch an einer anderen Schlange als die anderen abholen, also trennten sich unsere Wege, und ich stand während eines weiteren Regenschauer an. Vielen Dank an dieser Stelle an Stefan Mörkens von Gothicfamily.net, der sich zufällig vor mir in der Schlange befand, und mir (und vor allem meiner geliebten Camera) durch seinen Schirm etwas Schutz bot.

Mit dem Bändchen ums Handgelenk machte ich mich auf die Suche nach meinen Freunden, machte dabei einen Streifzug übers Festivalgelände wo Kloq vor überraschend viel Publikum für diese Uhrzeit eine recht coole Show hinlegten. Ein paar Fotos nahm ich auch gleich mit, der nächste Regenschauer und meine Sehnsucht nach meinem geliebten Frank ließen mich aber bald wieder abziehen. Wer was über Kloq erfahren will kann dies auf deren MySpace-Seite tun.
Bildergalerie Kloq

Ein kurzer Anruf bei Frank ließ mich dann wissen, der beste Plan wäre es wohl, sich wieder an den Zelten zu sammeln, also bewegte ich mich fohen Mutes zurück zum Zeltplatz. An dieser Stelle traf mich dann der Schlag!
Kaum am Eingang zum Campingground angekommen, informierte mich der freundliche Sicherheitsmensch nämlich darüber, daß ich mit dem mir anvertrauten Bänchen hier keine Zutrittsberechtigung habe. Völlig vom Glauben abgefallen erklärte ich ihm, daß meine Freunde, mein Zelt und alle meine anderen Mitbringsel sich genau dort befanden, und ich bereits die letzte Nacht dort verbracht hatte, aber natürlich konnte er für dieses Dilemma rein gar nichts. Er machte nur seinen Job.
Angenervt ging ich auf sein Anraten zum Vordereingang, wo jetzt die Gästeliste angeblich bearbeitet werden sollte, an "meiner" ursprünglichen Kasse hatte sich mittlerweile eine Kilometerschlange zahlender Besucher gebildet. Die Menschen am Frontportal wiederum schickten mich dennoch postwendend zum ersten Kassenhäuschchen zurück, dort sollte ich Hilfe bekommen. Mit sinkender Laune kehrte ich nun wieder um und drängte mich von der Seite ans entsprechende Häusschen, den Unmut der Anderen zum trotz, die hier wohl schon eine Weile anstanden. Allerdings war ich auch nicht der einzige Pressevertreter der hier wegen Fehlern und Ärgernissen herumstand, zumindest fühlte ich mich somit nicht ganz so idiotisch... Im Häusschen standen zwei überforderte Bändchenausgeber, sowie jener Mensch, der mir vorher schonmal aufgefallen war, weil er sich einem Security als "Ich darf das, ich bin der Veranstalter!" vorgestellt hatte.
Nachdem ich irgendwann endlich Gehör fand, meinte jener Herr zu mir, daß es Gästeliste mit Zeltplatz ja eigentlich gar nicht gebe, und bei auch nicht auf der Liste stehen würde. Ich erklärte ihm darauf, ich hätte ja extra nachgefragt, und mir das via Mail bestätigt lassen. Die entsprechende Mail hatte ich nur dummerweise nicht als Referenz ausgedruckt, nur die mit der eigentlichen Akkreditierungsbestätigung, Zeltplatz ordnete ich in die Kategorie ein "Das wird schon kein Problem sein..." Dann wurde ich erst einmal wieder ignoriert, bis ich nochmal ziemlich angepisst fragte was denn nun sei, und ob ich denn nun wenigstens Geld da lassen könne, um zelten zu können und auch irgendwie wieder an mein Zelt und die anderen Güter zu kommen. Also ließ ich einen aufgerundeten Zeltplatzbeitrag von 15 Euro (statt 12, es gab kein Kleingeld zum Wechseln) da, und bekam ein entsprechendes Band.

Fassen wir das ganze nochmal kurz zusammen:
1. Ich hab zusammen im Vorfeld extra angefragt, und mir wurde bestätigt daß ich mit Zelten auf die Liste komme.
2. Wurde vorher extra auf der Webseite betont, daß keine Campingkarten ohne Erwerb eines Tickets erhältlich sind.
3. Brauchte ich am Freitag nur sagen, daß ich auf der GL stehe,um Zugang zum Campinggelände zu bekommen, obwohl ja angeblich kein GL + Camping vergeben wurde.
Das passt so gar nicht zusammen. Mir gehts nicht um 15 Euro, auch wenns ärgerlich ist, daß man das noch nachzahlen, muss wenn man sein Budget für eine solche Veranstaltung genau kalkuliert hat. Aber hier hat die Informationspolitik seitens der Veranstalter einfach versagt, und mir (und eben augenscheinlich auch anderen Pressevertretern) somit mächtigen Ärger verschafft. Da besteht dringender Nachbesserungsbedarf...

Aber genug der Meckerei. Nachdem ich ja nun wieder zu meinem Zelt durch durfte (nochmal Gruß an den bewachenden Security, war echt ein netter Zeitgenosse!) sollten Met und Mampf den Frust etwas beschwichtigen. Bei der Gelegenheit konnte ich sogar noch den Gentleman raushängen lassen, und einem Mädel aus der Zeltnachbarschaft beim Schleppen einiger Einkäufe helfen, und zum Dank ein leckeres Kuchenteilchen abzusahnen.
Staubkind (MySpace) und Destroid (MySpace) konnten daher lediglich als Hintergrundbeschallung dienen. Letztere spielen übrigens zusammen mit u.a. Welle: Erdball und Covenant auf den Christmas Ball-Festivals im Dezember, was sicher für den einen oder anderen eine gute Gelegenheit wäre die Band kennenzulernen.
Danach sollte dann aber auch schon eine der Bands folgen, auf die ich mich am meisten gefreut hatte:

fetisch:Mensch

Was soll man sagen? Als alter Goethes Erben-Fan gefallen mir irgendwie alle Projekte, an denen Oswald Henke beteiligt ist. Als Mensch und Künstler hoch geschätzt, war mir schon damals, als er fetisch:Mensch im Erben-Interview andeutete, bewusst, diese Band wird sich in die persönlichen Favoriten spielen. Der Auftritt hier auf dem Blackfield Festival war nach dem 2. Gothic-Aid Festival der zweite Gig dieser Combo, den ich miterleben durfte. Mit unvergesslicher Energie flitzten Oswald, Tim und ihre Weggefährten über die Bühne, und rockten vor einer Publikumskulisse die das Vorjahr vor Neid erblassen ließ. Dabei entführten sie die Sonnenkinder in den Narbengarten um dort Zwischenseelenträume zu durchleben, aber auch ein relativ neuer Song wie Schwarzer Schnee riss die Fans von Beginn an mit. Als zwischendurch noch der Song Erschiessen (Original von Ideal) in einer von Oswalds Leidenschaft getragenen Version herausgepeitscht wurde, war das Gänsehautgefühl wieder perfekt!
fetisch:Mensch eröffneten mir somit das eigentliche Festival in einer Kür, die besser nicht hätte sein können. Zum Reinhören sei auch hier MySpace empfohlen, wobei dem denkenden Menschen neben der Musik auch ein Blick in die intelligenten und genial geschriebenen Blogeinträge einen Blick wert sein sollten.
Eine Bildergalerie von fetisch:Mensch haben wir natürlich auch mitgebracht.

End of Green

Nachdem ich sie mir schon auf dem letztjährigen M´era Luna zu Gemüte geführt hatte, war es mehr als angenehm, die süddeutsche Gothmetaller auch mal ohne Wolkenbruch erleben zu dürfen. Songtitel hab ich mir zwar keine gemerkt, aber End of Green rockten so sehr, daß selbst bei Oma Ilse drei Kilometer weiter noch die Wände gewackelt haben dürften. Nach ihrem überzeugenden Album The Sick´s Sense gehören die Jungs fest in mein persönliches "Plus"-Repertoire, und auch hier auf dem Blackfield unterstrichen sie den Eindruck, Live nochmal einen gute Schaufel nachzulegen. Reinhören? Klar, hier entlang!
Bildergalerie von End of Green

Irgendwann gegen Ende des Auftritts machten wir uns dann aber mit geschlossener Truppe auf um auch ein wenig die Konsummeilen zu erkunden. Ich bin zwar nicht so der Festival-Shopper, aber die Bewegung tat beim ersten Aufkommen eines kleinen Rausches ganz gut, also taperten wir zu fünft über das Gelände. Dabei begegneten wir auch kurz Oswald und einer Begleiterin, dem ich dann gleich auch zu seinem mehr als gelungenen Auftritt gratulierte. Für etwas Gelächter sorgte hintergher allerdings danach Frank, der mit unschuldigen Blick in die Runde fragte, wer das denn nun bitte war? Frank, Du bist zwar nen alter Sack, aber den Herrn Henke nicht zu erkennen ist wie Kölsch mit Bier zu verwechseln. *gg*

An dieser Stelle seien auch gleich mal wieder all die anderen tollen Menschen erwähnt, denen wir begegnet sind und die mit uns gefeiert haben. Stellvertretende Grüße gehen hier an Kerstin, Olli und Kristin, sowie Tom und Loki, es hat mal wieder Spaß gemacht mit euch!

Rotersand

Hier wirds wieder etwas schwierig. Wer meine Berichte aufmerksam verfolgt weiß wohl, daß ich mit Electro auf einer großen Festival-Bühne nicht oft was anfangen kann. Rotersand sind da so ein Beispiel: Vom "Band" (bzw CD/Festplatte) gehören sie für mich zu den größten der EBM-Szene, live ists aber eher gehobener Druchschnitt. Oder anders ausgedrückt, ich muß in der entsprechenden Stimmung zum mittanzen sein, aber als reiner Beobachter, wie ich es bei diesem Gig hier war, kommt auf Dauer etwas Langeweile auf. Das sahen zum Glück die mehreren Hundert Fans anders, die im Innenraum des Amphitheaters ein wahres Tanzfest für die Band veranstalteten, und zu Hits wie Lost einfach nicht zu bändigen waren.
Richtig enttäuscht war ich allerdings ob des Umstandes, daß Rotersand doch tatsächlich Merging Oceans nicht zum Besten gegeben haben: Das gibt nen ganz dicken Punktabzug in der B-Note!
Auch hier haben wir für euch natürlich den MySpace und Bilder für weitergehend Interessierte.

Zeraphine

Sven, ich will ein Kind von dir! Ähm... nein quatsch, aber mal ehrlich, lecker ist er, der Frontmann von Zeraphine. Nachdem er im Vorjahr das 1. Blackfield Open Air mit den unvergleichlichen Dreadful Shadows als temporäres Revival UND seinem Soloprojekt Solar Fake gerockt hat, war der Auftritt der Berliner Truppe im aktuellen Gewand ja unumgänglich. Sei es drum, für mich war es wie immer ein Genuss, zu melancholischen Ohrwürmern wie Be my Rain, Die Wirklichkeit oder Die Macht in Dir zu schwelgen, und um es gleich zu sagen: Auf dem diesjährigen M´era werd ich das wieder tun! Da spielen Zeraphine ebenfalls.
Tatsächlich scheint die Band auch mit ihrem längst fälligen neuen Album voran zu kommen, zumindest wurde mit I will be there ein brandneuer Song von eben jenem anstehenden Werk präsentiert, welcher die unvergleichliche Soundtradition der Zeraphinen fortführt. Den gibts zwar nicht auf zu hören, aber dafür sind die Bilder von Sven, Norman und den anderen wieder um so erotischer geworden!

Irgendwann während des Z-Gigs rannte mir dann auch die wie immer gut gelaunte und sehr aktive Ela vom Culex Verlag über den Weg. Bei einem gemütlichen Bierchen wurden wie so oft kreative Ideen ausgetauscht und der Plan erstellt, sich am Sonntag mal mit Gothi-Family zusammenzusetzen um gemeinsame Pläne auszuhecken.

Project Pitchfork

Yeah, noch so ein Highlight! Nachdem die Elektronikhelden meiner Jugend ja bei meinen früheren Live-Erlebnissen Aufgrund technischer und anderer Problemchen nicht zu meinen Highlights gehörten (siehe frühere Berichte), ist dieser Fluch spätestens seit dem Amphi im letzte Jahr gebrochen: Gut abgemischt und mit ohne weitere Schwierigkeiten sind Project Pitchfork live in der Tat mindestens so geil wie auf CD. Die Performance der Mannen um Spilles und Scheuber umfasste natürlich haufenweise Hits wie z.B. Timekiller, Requiem oder Alpha Omega, und erzeugte so eine grandiose Stimmung in dem Hexenkessel der sich sich "Publikum" nannte. Oft kopiert und doch nie erreicht schaffen es die Jungs mit ihrer Musik, Tote zu erwecken - weshalb man sie niemals in der Nähe von Jackos Grab spielen lassen sollte!
Aber egal ob Neverland Ranch, Tanzbrunnen in Köln oder eben hier das Amphi-Theater Gelsenkirchen: Wo Pitchfork auftreten brennt die Hütte. Und damit mich hier keiner für einen notorischen Schleimer hält gibt es hier die Beweisphotos und hier den dazugehörigen Soundtrack.

Kritikpunkt

Ungefähr zu dieser Zeit muss es aber auch gewesen sein, daß ich von Suzanne und Ina auf ein weiteres, großes Problem des diesjährigen Blackfield Festivals aufmerksam gemacht wurde: Die Dixi-Klos. Tatsächlich waren bis dahin die wenigen Toilettenhäuschen vor dem Gelände und auf dem Zeltplatz noch kein einziges mal geleert und gereinigt worden. Die erste (und einzige!) Leerung fand am Sonntag morgen unter tosendem Applaus aller anwesenden Zeugen statt...
Und das alles, obwohl eben unsere Mädels (und wahrscheinlich viele andere auch) dieses große hygienische Debakel am Infostand gemeldet hatten. Dort fühlte sich offenbar keiner verantwortlich, und auch sonst wurde auf solche Kritik nicht besonders reagiert, sondern auf die Wassertoiletten auf dem Gelände verwiesen. Nur dumm, wenn sich dort teils endlose Schlangen bilden und diese in der Nacht schwer bis gar nicht zu erreichen sind. Daher muss ich hiermit auch im Namen vieler Gäste fordern, daß nächstes Jahr mehr Dixis aufgestellt werden, und wenigstens eine tägliche Reinigung vorgenommen wird! Soviel Verantwortungsbewusstsein ob der hygienischen Verhältnisse sollte selbstverständlich sein.

Diary of Dreams

Zurück zur Musik: Wo wir gerade von Fäkalien sprachen... Damit haben DoD zum Glück nichts zu tun. Zwar ist schon viel Scheiße über Adrian Hates gesagt werden, es gab Gerüchte nach denen er genauso tot sein müsste, wie seine Band manchen Kritikern zufolge ist... Doch darüber kann der Altmeister des wahren Gruftsounds nur verächtlich die Nase rümpfen: Diary of Dreams leben, und das haben sie als einer der Headliner des diesjährigen Blackfield-Festivals erneut unter Beweis gestellt.
Mit einem grandiosen, relativ neuen Album im Gepäck waren für mich aber natürlich die Klassiker die Höhepunkte: The Curse, Chemicals und vor allem die süßlich-melancholische Perle Traumtänzer verstreuten ein zartes Gift, welches die schwelende Sucht nach der Musik dieser Band auf ein Neues entfacht hat. Da dies außerdem einer der ganz wenigen Gigs war, die ich bisher von Diary of Dreams erleben durfte, wurde diese Stunde zum absoluten Höhepunkt des Samstags.
MySpace
Bildergalerie

VNV Nation

Wißt ihr was an VNV Nation doof ist? Wenn man zugibt, daß man die ja gar nicht soooo toll findet, wird man genauso angesschaut als würde man behaupten, Tennis wäre eine Sportart für Heteros. Ich meine, die Musik ist ja gar nicht schlecht, einige Songs sind sogar richtig geil. Aber live? Musik vom Band und dabei Ronan beobachten, wie er wie ein Gummibär durch die Gegend hüpft? Ich persönlich kann dieses Phänomen nicht verstehen, muss dem Ganzen aber gleichzeitig meinen uneingeschtränkten Respekt zollen. Nahezu jeder andere hier war von VNV in den Bann gezogen, und dadurch war das ganze Amphitheater mit einer Spannung aufgeladen, die schon fast Angst machte. Wenn die beiden dann noch Epicentre zum Besten geben, werden selbst meine Beine weich... Dennoch habe ich die Gelegenheit letztlich genutzt, um endlich zum Zeltplatz zurückzukehren, und nach einem anstrengenden Tag mal eine Weile Ruhe zu finden.
Bilder und MySpace-Link gibts natürlich trotzdem. Aftershowparty

Nach einem weiteren gemütlichen Sit-In bei den Zelten machten wir uns (alleine schon wegen der zunehmenden Kälte) geschlossen irgendwann auf den Weg zur Aftershow-Party, in die wir alle große Hoffnungen steckten. Ehrlich gesagt war diese aber etwas enttäuschend. Statt wie erwartet im großen Partyzelt am Eingang, wurde die Feier in einem pavillionähnlichen Ding abgehalten, welches aber Aufgrund der stickigen Athmosphäre alles andere als gemütlich war. Im Außenbereich wiederum wurde das Kälteproblem erneut zur Last, und die aufgelegte Musik lud auch irgendwie nicht zum bleiben ein. So bröselte unser Grüppchen relativ schnell wieder in einzelnen Teilen Richtung Zeltplatz, um lieber noch eine ordentliche Mütze Schlaf einzusammeln.


Mesh

Der Sonntag:

Wie es sich gehört war der Sonntagmorgen träge und gammelig. Bei "gesundem" Katerfrühstück wurde darüber sinniert, wie geil doch Festivals sind... Na klar, wir gothisch-Mittelalterlichen Urmenschen stehen nunmal auf Siff, schlechte bis keine Duschen und überfüllte Baustellentoiletten! hatte ich den tosenden Applaus erwähnt, als diese endlich geleert wurden? Da wäre manche Band am Vortag neidisch geworden.
Irgendwie ist es auch einw enig blöd. Morgens bis zum frühen nachmittag spielen ja meist die Bands, die man noch nie live gesehen hat, auf der anderen Seite sind Festivaltage gerade inklusive Camping doch so langwierig und anstrengend, daß man froh ist wenn man es ruhig angehen lassen kann. Schade definitiv um Dope Stars Inc (MySpace) und Santa Hates You (MySpace), die laut zuverlässiger Quellen sehr gut gewesen sein sollen... Bei Kristin konnte man das auch gleich ihrem frisch gekauften Santa-Shirt entnehmen.

Faun

Pflicht war allerdings für mich ein Besuch beim Gig von Faun. Wenn mich nicht alles täuscht dürfte das nun die am häufigsten abgelichtete Band bei Nightshade sein, aber die Jungs und Mädels sind ja auch unglaublich Fotogen! Dazu noch sympathisch und musikalisch (wenn man denn wie ich drauf steht) ein Traum... schwärmen kann so schön sein! Der Gig wurde traditionell mit der Rauschmittel-Hymne Rosmarin eröffnet, dicht gefolgt von Wind & Geige oder der unglaublich dichten und berauschenden Egil Saga, um nur einige der tolle Songs zu nennen.
Neben der genialen Stimmung war für mich vor allem eines auffällig: Fiona hat mächtig abgenommen! Das eh schon zarte Wesen wirkte noch zerbrechlicher, dabei aber nicht mager. Insgesamt machten die Faune Bilder von den Paganmusikern gibt es hier, und an dieser Stelle sei sogar mal eher die liebevoll gestaltete Faune Homepage empfohlen.

Frozen Plasma

Was soll man machen? Ich hab ein paar Fotos gemacht und bin dann nochmal zu ner kurzen Pause entschwunden. Dabei sind Frozen Plasma gar nicht schlecht, empfehlen kann ich auch hier MySpace und Bildergalerie zwecks Weiterbildung.

Letzte Instanz

Ebenfalls zu den Dauerbrennern (meinem seltsamen Musikgeschmack sei dank) auf Nightshade gehören eindeutig Letzte Instanz. Songs wie Mein Todestag oder Flucht ins Glück wurden gewohnt energiegeladen herausgeträllert, und bei den Balladen Stimmlein und natürlich Wir sind allein das der Instanz eigene Gemeinschaftsgefühl bis zum exzess zelebriert, Publikumsperformances- und Choräle natürlich eingeschlossen.
Die Letzte Instanz ist ein gelebtes Highlight auf jeder Konzertbühne, so konnten auch wir uns auf den Rängen nicht mehr halten und tanzten eigentlich nahezu das komplette Konzert hindurch. Die knisterende Athmosphäre dieses Gigs ist auf den Bildern deutlich spürbar, musikalischen Nachhilfeunterricht für Unwissende gibt es hier.


fetisch:Mensch
IAMX

Große Begeisterungsstürme hat Chris Corner ja schon damals nicht bei mir ausgelöst, als ich das IAMX-Debüt IAMX rezensieren durfte. Live wirkte mir das ganze ein wenig zu überladen (laut!), aber interessant war die exzentrische Bühnenshow mit der etwas abgerückt wirkenden Keyboarderin. Insgesamt machte ich mich nach meinen obligatorischen Fotos dann doch lieber auf, um noch ein wenig leckeren Met am Zelt zu vernichten. Bei MySpace gibt es natürlich auch Songs von IAMX.

Suicide Commando

Suicide Commando wiederum haben meine Electro-Seite stark geprägt im laufe der Jahre, weswegen ich die Musik des Belgiers durchaus zu leben gelernt habe. Live war ich allerdings vom Auftritt beim Amphi letzten Jahres etwas angepisst, so oft wie Johan Van Roy beschimpft nicht mal ein Hip Hopper auf Crack oder ein Alex von Samsas Traum sein Publikum. Auf dem Blackfield fiel Suicide Commando aber vor allem durch geilen Sound und sämtliche Hits wie Hate Me, Bind, Torture, Kill und Dein herz, Meine Gier auf. So machtd as Laune, und so feierte das Publikum auch gefühlte 10 Grad heißer als im vergangenen Jahr.
Da weise ich natürlich gerna auch nochmal auf MySpace und Fotogalerie hin.

Mesh

Die britishe Electro-Rock-Ikone Mesh verpasse ich leider immer wieder... Dieses mal war eine wichtige geschäftliche Besprechung schuld. Echt schade drum, machen die alten Herren doch geniale Musik! Daher sei hier auf ein paar Fotos und MySpace verwiesen, und außerdem jedem die im Herbst/Winter stattfindende "A Percect Solution Tour" ans Herz gelegt.

Apoptygma Berzerk

Bei Apop geht es mir wie vielen anderen die ich kenne: Als Fan der alten, eher EBM-lastigen Hits wie Love Never Dies und Non-Stop Violence (zum Glück beide zum Besten gegeben!), kann ich mit dem neuen poprockigeren Sound der Norweger bis heute nicht so wahnsinnig viel anfangen. Natürlich sind You and Me against the world oder Shine On gut gemachte Ohrwürmer, und haben Apoptygma Berzerk zurecht in die Charts katapultiert seinerzeit, aber der Stilbruch hat nachhaltig Schmerz hinterlassen.
Auf dem Blackfield 2009 haben die Jungs aber die Gratwanderung gut hinbekommen, ein Programm gefahren, welches neue wie alte Fans befriedigt haben düfte, und machten so ihrem Platz als zweiter Headliner dieses Tages alle Ehre.
MySpace
Bildergalerie

Asp

Es ist schon wahnsinn, wie weit es der Schwarze Schmetterling, kurz Asp genannt mittlerweile gebracht hat! Aus einem Geheimtipp wurde vor allem durch die zart schmelzende Ballade Und wir tanzten... der Szeneüberflieger, welcher mittlerweile auch beim Wacken Open Air oder gemischten Festivals wie dem Deichbrand zum Publikumsmagnet wird. Asp, Matze, Tossi und Himmi haben es zurecht geschafft und das Blackfield Open Air 2009 zu einem würdigen Abschluss gebracht. Beim Hitfeuerwerk mit Sing Child, Das Schwarze Blut und Ich bin ein wahrer Satan kochte das Publikum nicht zuletzt wegen der beeindruckenden Pyroshow, der unübertroffenen Interaktion der Band mit den Fans und der unglaublichen Leidenschaft des Herrn Alexander, Athmosphärisch war dies jedenfalls eins der schönsten Konzerte die ich erleben durfte.
Nach Zugaben wie Rabenfeder, Ich will brennen und Biotopia war es dann soweit: Asp verabschiedeten sich mit einem traumhaften Feuerwerk, welche Volksfest-Lichtershow vor Neid erblassen lassen würde. Zu schnell war damit auch das diesjährige Blackfield wieder vorbei.
MySpace
Bildergalerie

Abschied

Da unser "Taxi Mama" bereits auf uns wartete und wir auch ziemlich erschöpft waren, packten Ronny, Suzanne und ich unsere bereits vorbereiteten Sachen recht flott zusammen um die Heimreise anzutreten... Frank und Ina waren bereits etwas früher gefahren. Der Abschied von Stefan und Mirjam erwies sich als recht sentimental, schließlich hatten wir unsere Münchner vollkommen ins Herz geschlossen.
Und so war die Rückfahrt geprägt von einem gewissen Schmerz, aber auch dem Gefühl wieder etwas wundervolles erlebt zu haben, und dem Wunsch, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Maja und Willi

Nicht ganz unerwähnt bleiben sollen auch Ole und sein namenloser Kumpel, zei dem Akzent nach norddeutsche Gesellen, die von uns wegen des Kumpels gestreiftem Shirt liebevoll auf "Maja und Willi" getauft wurden. Die beiden waren sowas wie die Zeltplatzgeister, stets unterwegs, vor allem Ole immer auf der Suche nach neuem Bier (und anderem Alkohol), und machten das Campingleben auf liebenswürdige Weise noch etwas witziger, waren dabei zwar laut aber nie zu penetrant oder aufdringlich.
Ole fragte mich dann zum Schluss aucnoch: "Verdammt, warum kennt hier jeder meinen Namen?" Ja warum wohl... Jetzt kennen ihn noch ein paar mehr. ;)

Fazit

Um es mal auf einen Punkt zu bringen: Das Blackfield 2009 war bis auf die im Bericht benannten Schwächen einfach nur Spitze! Wir hatten wahnsinniges Glück mit dem Wetter, Bands und Publikum waren fast ausnahmslos in bester Stimmung, das Line Up als solches schön ausgewogen, und fast alle Fehler von der Premiere 2008 haben die Organisatoren ausgebügelt. Wenn auch weiterhin so sehr "für die Szene" gearbeitet wird, kann auch das 3. Blackfield 2010 ja nur Spitze werden!
A propos, während des Festivals wurde auch gleich mal der erste Headliner hierfür angekündigt: Niemand anderes als die Industrial-Rock-konen von Oomph! wird wohl die Reihe so würdig weiter vertreten können... Glänzende Aussichten nennt man das!

16.07.2009 by Otti

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