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VNV Nation: Live in der KuFa Krefeld, 12.11.2013

VNV Nation sind und bleiben ein Phänomen - Kaum eine andere Band in der "schwarzen Szene" hat sich in den letzten Jahren so sehr gemausert, wie die von Ronan Harris und Mark Jackson. Mittlerweile sind sie Dauerheadliner auf den einschlägigen, großen Festivals (so z.B. dieses Jahr beim Amphi Festival und im kommenden Jahr beim Blackfield Festival), Full Floor-Garanten in vielen Gothic Clubs, und dass sie auf ihren Touren große Konzerthallen regelmäßig ausverkaufen, ist schon längst keine große Überraschung mehr. Am 12.11. gastierte die Formation im Rahmen ihrer "Transnational Tour 2013" in der Krefelder Kulturfabrik. Davon will ich an dieser Stelle berichten.

Den Besuch besagten Konzerts hatten Bea und ich schon seit dem Sommer geplant, weswegen die Vorfreude zuletzt unermesslich schien. Um so entspannter ging es dann aber schließlich vonstatten. Mein Schatz musste zwar leider mit der Bahn anreisen (von der Arbeit), ich fuhr aber schon sehr zeitig die kurze Strecke von Duisburg nach Krefeld, um eventuelle Verkehrsprobleme zu vermeiden und mir vor Ort ein Bild der Lage zu machen. So kam ich gut eine Stunde vor Einlass an der KuFa an, vor der sich aber auch schon ein kleiner Pulk von VNV-Fans versammelt hatte.

Das leicht nieselige Wetter und die mittlerweile doch spürbare Kälte konnte hier die Stimmung nicht trüben, zumal ich gleich in vorderster Front der Warteschlange auf die allgegenwärtige Elke und meine Kultkeller/Kulttempel-Kollegin Melanie traf. Mit lockerem Plausch wurde die Wartezeit versüßt, bis dann schließlich auch meine bessere Hälfte ankam und nicht viel später der Einlass vonstatten ging.

In der Halle angekommen wurde erstmal das obligatorische Weizen getrunken und die üblichen Fragen (Gibt es eine Vorband? Gibt es einen Fotograben?) gecheckt. Antworten: 1. Nein, dafür aber ein einheizendes DJ Set von Krishan (Rotersand). 2. Ja, auch wenn dieser extrem schmal wirkte, was aber schlussendlich kein großes Problem darstellen sollte. Tatsächlich gab es nämlich nur zwei Bildberichterstatter: Mich und meinen geschätzten Kollegen Daniel aka SemiD.

Während der Wartezeit auf den Konzertbeginn trafen wir auch noch auf weitere bekannte Gesichter, darunter weitere Mitarbeiter und Gäste des Kultkellers. Trotz des einen oder anderen kurzweiligen Gesprächs war das Warten allerdings eher anstrengend, daran änderte auch das bereits erwähnte "DJ-Set" nichts. Denn auch wenn Krishan seinen Job ganz gut gemacht hat, kann man das Ganze maximal als "bessere Pausenmusik" bezeichnen, die sich dann zudem etwas in die Länge zog. Eine Vorband wäre mir persönlich lieber gewesen und hätte der Stimmung sicherlich auch gut getan.

Als es schließlich losging und Daniel und ich überrascht feststellten, dass wir den schmalen Fotograben für uns hatten, waren wir dann doch angenehm amüsiert - Nur zwei Fotografen bei VNV Nation, damit hätte ich dann doch nicht gerechnet. Wird aber dem Umstand geschuldet sein, dass die Band im Oktober bereits in Köln gespielt hatte und die meisten Pressekollegen wohl schon dort ihre Arbeit erledigt hatten. So oder so war die Situation aber sehr angenehm - Je weniger Knipser, desto mehr Platz für jeden einzelnen. ;)

Während ich für die Fotos zuständig war, hat Bea mich unterstützt und die Setlist soweit möglich mitgeschrieben - Ich bin bei VNV Nation nämlich kein ausgewiesener Experte, wie ich zugeben muss. Los ging es aber in jedem Fall mit Retaliate, wobei die Lichttechniker bei diesem Song wohl vergessen hatten, den Schalter umzulegen... Oder war es Absicht, dass Ronan und Co fast im Dunkeln rumhüpften? Für uns Fotografen war das jedenfalls grauenhaft. Zum Glück hatten wir aber drei Songs Zeit um unsere Bilder zu ergattern, und ab Song zwei war die Beleuchtung dann auch gut genug, um ein paar anständige Fotos mitzunehmen.

Das Konzert als solches gestaltete sich als so toll, wie man es von VNV Nation nicht anders erwarten kann. Gespielt wurden die großen Hits wie z.B. Space & Time, Tomorrow Never Comes und Legion, aber natürlich vor allem auch viele Songs vom neuen Album, die weder Bea noch ich schon zuordnen können. Sehr zur Freude von Frontflummi Ronan waren viele Fans aber auch hier bereits absolut textsicher und sangen neue wie alte Stücke aus voller Kehle mit.

Insgesamt war die Stimmung recht gut, wobei man den Besuchern allerdings anmerkte, dass das miese Wetter und der etwas blöde Termin (ein Dienstag halt) vielen in den Knochen steckten. Das schien auch Ronan zu spüren, der anfangs ein wenig bedrückt ob des vergleichsweise geringen Feedbacks wirkte, sich dann aber um so mehr reinkniete, um auch noch den letzten mitzureißen. Ronan Harris ist und bleibt halt unbestritten ein absolut begnadeter Entertainer, der niemanden nach Hause gehen lassen will, ohne ihm ein schönes Konzerterlebnis mitzugeben.

So verwundert es dann auch nicht, dass es mehrere Zugaben gab, darunter der geniale Song Control. Erst als sich alle restlos verausgabt hatten, ging ein schöner Abend zu Ende, der nicht zuletzt auch durch die kompetente und professionelle Organisation durch den Veranstalter Headline Concerts absolut reibungslos verlief.

Mit einem großen Dankeschön an VNV Nation und alle anderen Beteiligten verabschiede ich mich an dieser Stelle und freue mich bereits auf die nächste Gelegenheit, zu der ich die Band wieder auf der Bühne erleben darf.

Euer Otti

Bildergalerie:
VNV Nation, KuFa Krefeld, 12.11.2013

Links:
www.vnvnation.com
www.kulturfabrik-krefeld.de
www.headlineconcerts.de

23.11.2013 by Otti

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