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Mystic Prophecy: Killhammer

Die deutsch-griechische Freundschaft hat wieder zugeschlagen! Bei Mystic Prophecy kann man sich eigentlich darauf verlassen, dass spätestens nach zwei Jahren ein neues Album rauskommt und so haben wir mit dem neuen Killhammer bereits die achte Platte auf Markt. Dabei ist es immer wieder schön zu sehen, dass auch schicker Powermetal in Deutschland produziert werden kann.

Episch und voller Tatendrang geht der Opener und Namensträger Killhammer an den Start und drückt die Stimmung ordentlich nach unten. Die Gitarren kreischen, der Bass wummert und das Schlagzeug hämmert sich durch die Ohrmuschel. Darüber der harte Gesang von Frontman Roberto Dimitri Liapakis und ein geiler Anfang ist geboten. Immer wieder röhrt "KILL-HAMMER" durch die Boxen und lässt die geballte Faust gen Himmel fahren. Oh ja, so stell ich mir das vor, das gefällt sehr gut. Nach dem Warmwerden folgt dann sogleich der kraftvolle Armies Of Hell, der kein Auge trocken lässt. Hier kann gebangt und getanzt werden, Haptsache das Haupthaar kreist dabei. Um dann nicht ganz abzuheben lugt To Hell And Back um die Ecke und geht melodiös und stimmunsvoll in die Vollen. Hier machen Mystic Prophecy alles richtig, es wird sich von Strophe zu Refrain immer mehr gesteigert und dann darf auch mitgesungen werden. Insgesamt versuchen die Powermetaller immer wieder neue Elemente zu etablieren, ohne jeglichen Schnick-Schnack wie Keyboard oder unnötige Orchesterpassagen, wie man sie ja bei der ein oder anderen Band des Genres immer wieder zu finden vermag. Auf Killhammer wird der gute alte Metal bis zu einem Maximum zelebriert und so überrascht es auch nicht, dass Tracks wie Kill The Beast oder Angels Of Fire tierisch nach vorne preschen ohne an Intensität zu verlieren. Aber auch die eher dark gehaltenen Hate Black oder Warriors Of The Northern Sea geben einen Sound zum Besten, den man von der Band kennt und hören will.

Mit 300 In Blood wird es dann sogar ein wenig orientalisch melodiös zu Anfang. Die Gitarre hat hier einen epischen Auftakt mit kleinen gefrickelten Parts, die voll auf den Höhepunkt zurocken. Wer hier nicht headbangt, der macht was falsch. Ganz besonders möchte ich an dieser Stelle die außerordentliche Leistung von dem Herrn Frontman noch einmal loben. Die Instrumentalisierung ist an sich schon so bombastisch, dass manch anderer Sänger hier sicher fehl am Platz wäre. Aber nicht so das Organ von Liapakis, dieses ist an jeder eizelnen Stelle bei jedem Song wirlich genial gesetzt und es wird auch an keiner höheren Stelle geschwächelt sondern alles rausgehauen, was die Stimmbänder zu bieten haben. Von tiefen Growls über fast kopfstimmenartigen Teilen ist alles dabei und eine Kraft dahinter, von denen sich jeder andere eine Scheibe abschneiden kann. Kurz vor Ende geht es dann noch einmal mit Set The World On Fire ordentlich ab um dann mit dem schon fast traditionellen Ozzy-Cover, dieses Mal Crazy Train, ein ordentliches Album fürstlich zu beenden.

Power, Power und noch mehr Power, so kann man Killhammer ziemlich deutlich erklären. Es wird sich nicht lange mit nervigem Geplänkel aufgehalten, wenn die Gitarren mal alleine an den Start gehen, dann mit so einer Gewalt und einer Spielfreude dahinter, dass auch bei den fast ruhigen Passagen ein kraftvoller Unterton immer präsent ist. Es wird von Anfang bis Ende durchgerockt, dass keine Körperöffnung trocken beibt. Für Fans des Genres kann ich nicht viel mehr sagen als besorgt euch diese Platte, denn mit einer solchen Anzahl an Krachern und Hits, gebündelt mit Ohrwurm-Refrains und wuchtigen Instrumentalparts kann man einfach nichts falsch machen. Mystic Prophecy haben sich im letzten Jahrzehnt ihren Weg geebnet und bleiben diesem mit jedem Schritt treu und das macht Laune!

Anspieltipps:
Killhammer
The Beast
Angels Of Fire

Tracklist
1. Killhammer
2. Armies Of Hell
3. To Hell And Back
4. Kill The Beast
5. Hate Black
6. Children Of The Damned
7. 300 In Blood
8. Angels Of Fire
9. Warriors Of The Northern Sea
10. Set The World On Fire
11. Crazy Train

Veröffentlichung: 27.09.2013
Stil: Powermetal
Label: Massacre Records
Website: http://www.mysticprophecy.net/
Facebook: https://www.facebook.com/mysticprophecy
MySpace: https://myspace.com/mysticprophecy

Cover

17.10.2013 by HerInfernalMajesty

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