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The Cure: Festival 2005

"Der größte Fehler, den europäische Goths begehen, ist, The Cure als Goths zu bezeichnen. Sie sind eine Popband, die viele Goths mögen." Dieses Zitat von Mick Mercer, einem englischen Journalisten, der 1995 eine Reihe über die Gothic-Historie in der "Zillo" veröffentlicht hat, wirft einige Fragen auf. Zum Beispiel die nach dem Huhn und dem Ei, oder was ist eigentlich Pop-Musik? Populäre Musik, oder beschreibt dieder Begriff eine klare Stilrichtung? Und wenn "The Cure" kein Goth im ursprünglichen Sinne sind, was ist dann mit den ganzen modernen Acts, die unter diesem Etikett ihre Musik veröffentlichen?
Das sind Fragen, über die man ganze Bücher schreiben könnte, und vielleicht mache ich das irgendwann. Aber nicht jetzt.
Fakt ist, daß Robert Smith mit seiner Band ganze Gernerationen geprägt hat, seit sie 1976 das Licht der Bühne erblickten. Damals hätte sicher noch niemand gedacht, daß der junge Robert einmal zu einer der größten Musik-Legenden der Neuzeit werden würde.

Fakt ist auch, daß "The Cure" wohl das entscheidend geprägt haben, was man gemeinhin heute als "Gothic-Szene" bezeichnen würde. Die musikalische und auch modische Handschrift dieser Band findet man bis heute in jener Subkultur, die doch um viele Ebenen gewachsen ist, gereift ist, und zu einem nicht mehr wegzudenkenden Teil der modernen Gesellschaft wurde. Da könnte man meinen, die "alten Herren" haben ihren Dienst getan, sind nichts weiter als eine nostalgische Erinnerung der älteren Grufti-Generation, Pioniere aus einer vergangenen Zeit. Aber weit gefehlt: "The Cure" ist lebender Kult, egal ob auf Platte, live auf der Bühne oder auf audiovisuellen Medien wie der DVD.
Und eben eine solche DVD hat die Band Anfang des Monats mal wieder veröffentlicht. Hinter dem schlichten Titel "Festival 2005" verbergen sich eben genau Mitschnitte diverser Festival-Auftritte aus dem namensgebenden Jahr, 30 Stück an der Zahl.

Eine Danksagung an die Fans ist dabei nicht zuletzt, daß neben professionellen Filmteams und der Crew auch Leute aus dem Publikum Kameras in die Hand bekamen, um die Auftritte aus ihrer Sicht zu filmen. Aus dem entstandenen Material wurde eben jene DVD "Festival 2005" zusammengestellt, welche nun erhältlich ist. Dabei ist die getroffene Auswahl an Songs ein perfekter Querschnitt der Musik-Historie von "The Cure". Und um den wahren Fans zud anken, wurden eben nicht die Pop-Hits wie "Friday, I'm in love" oder "Boys don't cry" ausgewählt, sondern die "wahren" Hits, wie "Shiver and shake", "If only tonight we could sleep", "A night like this", oder mein persönlicher All-Time-Favourite "A forest". "Festival 2005", das sind 155 Minuten "The Cure - pure".

Dabei ist das Einzige, was man noch vermissen könnte, etwas Bonusmaterial. Gerade kleine Blicke hinter die Kulissen sind doch das, was den Vorteil einer DVD gegenüber einer VHS-Cassette meist ausmachen. Wenn man davon absieht, dann ist "Festival 2005" jedoch ein Muss für jeden Fan und Freund der musikalischen Faszination von Robert Smith und "The Cure"!

Tracklist:

01. Open
02. Fascination street
03. alt.end
04. The blood
05. A night like this
06. The end of the world
07. If only tonight
08. The kiss
09. Shake dog shake
10. Us or them
11. Never enough
12. The figurehead
13. A strange day
14. Push
15. Just like heaven
16. In between days
17. From the edge of the deep green sea
18. The drowning man
19. Signal to noise
20. The baby screams
21. One hundred days
22. Shiver and shake
23. End
24. At night
25. M
26. Play for today
27. A forest
28. Plainsong
29. Disintegration
30. Faith

Veröffentlichung: 01.12.2006

Deutsche The Cure - Homepage
Englische The Cure - Homepage

Cover

13.12.2006 by Otti

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