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Interview (Musik)Blättern: Vorheriger Artikel | Nächster Artikel

Arven: "Wir sind ungeduldig"

Fünf Frauen und ein Mann - Bei dieser Konstellation kommt man auf vieles, aber eine Metalband dürfte nicht unbedingt die erste Assoziation sein. Und doch handelt es sich bei Arven um eine solche, die zudem gerade mit Music Of Light ein wirklich abwechslungsreiches und spannendes Debüt hingelegt hat.
Neugierig auf ein paar mehr Informationen und gewillt, diesem außergewöhnliche Projekt ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, war ein Interview die logische Konsequenz. Arven-Sängerin Carina war es, die meinen Fragen mit ihren interessanten Antworten eine Daseinsberechtigung verschuf.

Otti:
Hallo Arven, schön, dass ihr euch diesem Interview stellt. Zunächst mal für die Unwissenden unter unseren Lesern: Wer seid ihr, was macht ihr und wie kamt ihr dazu, diesen Weg zu gehen?

Carina:
Wir sind ein musikalisches Sextett, welches sich ursprünglich im Großraum Frankfurt formiert hat und größtenteils nur aus weiblichen Mitgliedern besteht. Unsere Bandgründung könnte euch am Besten Anastasia, unsere Gitarristin erklären, da eigentlich alles mit ihr begann.
Sie hatte die Vision, mit einer komplett weiblichen Besetzung metallastige Musik zu machen. Es war, laut den Aussagen von Anastasia, wirklich alles andere als leicht, Musikerinnen zu finden, die gerne Metal hörten und noch dazu wirklich gut spielen konnten.
Der Vision folgten unzählige Plakate im Großraum Frankfurt, die irgendwie alle "zu uns fanden", so wurde Arven geboren. Ich kann mich noch gut an den Flyer "Sängerin gesucht" in der Frankfurter Uni erinnern, auf den ich mich gemeldet habe, ohne wirklich eine Ahnung davon zu haben, was mich erwarten würde (grinst).


"Die Musik gibt einem Musiker die Möglichkeit vieles zu sagen, was sonst ungesagt bleiben würde."

Otti:
Euer Debütalbum Music Of Light ist nun erhältlich. Erfahrungsgemäß ist das erste Album für eine Band immer ein ganz besonderes, welche Gefühle begleiten euch denn durch die aktuellen Wochen?

Carina:
Unser Album ist nun vor etwa zwei Wochen bei Massacre Records erschienen und es war schon ein ungewohntes Gefühl, in so vielen Zeitschriften Äußerungen über unser Album zu finden. Da waren wir natürlich gespannt, wie das Album generell bei den Fans und auch bei der Presse ankommt.
Wir freuen uns daher über die positiven Kritiken, die wir bekommen haben, das bestätigt uns in dem, was wir gerne machen und auch in der Art, wie wir es tun.

Otti:
Musikalisch bewegt ihr euch in einem breiten Feld, das auf viele Einflüsse schließen lässt. Welche Ereignisse, Grundlagen und Inspirationsquellen sind denn in Music Of Light eingeflossen?

Carina:
Hm, das ist gar keine so einfache Frage. Wenn man das endgültige Resultat des Albums anschaut sind sicherlich viele Einflüsse zusammengekommen, wobei Anastasia durch das Songwriting natürlich einen großen Teil ihrer Lieblingsmusik einfließen lässt.
Und da ist von Blind Guardian über Rage, Nightwish und Ensiferum alles dabei (lacht). Und wenn wir dann alle im Proberaum zusammen kommen, kommen auch zusätzlich noch viele Ideen über neue Riffs oder Melodien hinzu. Nicht selten hat so ein Lied schon eine große Wandlung durchgemacht, bis wir dann mit dem Ergebnis zufrieden waren.

Otti:
Wo und wie habt ihr Music Of Light denn überhaupt eingespielt?

Carina:
Das Album haben wir vom Gesang, Keyboard/Klavier und vom Schlagzeug in einem Tonstudio in Mainz (hier noch einmal ein großer Dank an Tobias vom Zentralstudio!) eingespielt, alle anderen Aufnahmen (Gitarren und Bass) haben wir aus finanziellen Gründen privat von einem musikalisch sehr erfahrenen Bekannten (Kai Bender) aufnehmen und abmischen lassen.

Otti:
Und wie habt ihr das Material ausgewählt? Seit eurer Bandgründung gab es ja sicher weitaus mehr als zehn Songs, die ihr geschrieben und auch live performt habt.

Carina:
Wir haben versucht, die Lieder so auszuwählen, dass viele verschiedene Facetten unserer Musik gezeigt werden, sowohl balladeske Lieder als auch heftigere, rockigere Songs oder Songs mit Folk-Elementen. Natürlich hatten wir auch unsere persönlichen Favoriten, die unbedingt auf die Platte mussten.
Nach der Veröffentlichung des Albums denken wir als Musiker natürlich schon ein bisschen an das zweite Album, für das wir jetzt schon so viele Ideen und auch fertige Songs haben.

Otti:
A propos Live, es gab ja schon zahlreiche Konzerte denke ich. Was waren denn hierbei für euch bisher die beeindruckendsten Momente?

Carina:
Es gibt immer wieder beeindruckende Momente, schon allein die Tatsache auf der Bühne zu stehen und ein Publikum zu haben, das von unserer Musik berührt ist, ist ein irres Gefühl! Wenn wir dann nach einem Gig von der Bühne gehen und uns unter das Publikum mischen, sind wir immer wieder positiv davon überrascht, was für geniale Fans wir doch haben.

Otti:
Nun wo Music Of Light erschienen ist, ist ja der erste große Schritt geschafft, den sich jede Band wünscht. Wie sehen denn im Anschluss eure weiteren Pläne aus, außer natürlich so oft es geht live zu spielen?

Carina:
Weitere Pläne für uns wäre es sicherlich im Raum Deutschland noch mehr Bühnen, auch die der großen Festivals, zu erspielen! Ebenso freuen wir uns darauf, auch außerhalb Deutschlands im europäischen Raum bekannter zu werden, einige Gigs haben wir dort bereits spielen können (u.a. in der Schweiz und Frankreich) und waren immer sehr positiv überrascht von unseren Fans auch in diesen Ländern. Dann steht bei uns natürlich auf dem Programm, dass wir an einer weiteren Platte arbeiten. Wir sind richtig ungeduldig.

Otti:
Fragt man Bands aus dem Metal-Sektor nach ihrem größten Traum, bekommt man fast immer "Wacken" als Antwort. Das also mal ausgenommen, wovon träumt ihr als Band, aber auch als einzelne Musiker?

Carina:
Jeder Musiker einer Band, zumindest in unserer, möchte sich durch die Musik gerne selbst verwirklichen und ausdrücken. Die Musik gibt einem Musiker die Möglichkeit vieles zu sagen, was sonst ungesagt bleiben würde. Von daher haben wir durch die Veröffentlichung der Platte schon viel in dieser Richtung erreicht.
Sicherlich möchten wir noch weitere Alben aufnehmen und unsere Musik bei noch mehr Menschen bekannter machen. Als Band träumen wir natürlich davon auf den großen Bühnen dieser Welt zu stehen und richtig zu rocken!

Otti:
Abseits der Musik, was verbindet euch denn untereinander?

Carina:
Es ist klar,dass man nicht nur als Band sondern auch persönlich innerhalb einer Band gut harmonieren muss, die persönliche Ebene muss einfach stimmen. Wir sind oft zusammen, da muss das Zwischenmenschliche gut klappen. Aber das ist bei uns gar kein Problem, die Leidenschaft zum Musikmachen schweißt uns da ziemlich zusammen.
Außerdem verstehen wir uns persönlich im Bezug auf gleiche Hobbies und Interessen sehr gut und was besonders wichtig ist - wir haben alle den gleichen Humor.

Otti:
Und um das Interview zu einem gebührenden Abschluss zu bringen: Was hat Till, was andere Männer nicht haben?

Carina:
Till hat, im Vergleich zu vielen anderen Männern die Gabe, es mit fünf Mädels in einem Tourbus aushalten zu können ohne dabei verrückt zu werden! Nein - ganz im Ernst - er hat eine große Menge Taktgefühl und ist einfach ein toller Kerl! Einen besseren Drummer könnten wir Mädels uns nicht wünschen!

www.arvenmusic.com

Art des Interviews: Email
22.10.2011 by Otti

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