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VNV Nation: Live Music Hall Köln, 11.09.2011

Es ist der 11. September 2011, genau zehn Jahre nach einem Terroranschlag, der die Welt veränderte... Aber darum soll es hier gar nicht gehen. Dieser Text handelt von einer Premiere, nämlich von meinem ersten VNV Nation Konzert abseits eines Festivals. Wie schon in meiner Review zum neuen Album Automatic beschrieben, hatte ich bisher ein zwiespältiges Verhältnis zu VNV, welches sich aber immer weiter in positive Tendenzen entwickelt. Ein gezielter Konzertbesuch ist da dann ja nur eine logische Konsequenz, und so begibt sich eine kleine Reisegruppe, bestehend aus Petra, Stephan, Andrea und mir an besagtem Sonntag in die Live Music Hall zu Köln.

Es war ein schöner Tag, eine angenehme Reise mit lustigem McDoof-Aufenthalt und einem extrem glücklichen Zufall, der uns einen Parkplatz direkt vor der LMH bescherte, obwohl wir schon relativ spät dran waren... Gute Vorzeichen also. Die Zeit reichte zudem noch für eine entspannte Zigarette, bevor ich mich auf zu meinem Arbeitsplatz "Bühnengraben" begab, um der Vorband auch ein paar Fotos abzuluchsen.


Straftanz

Diese waren übrigens an diesem Abend Straftanz, welche ich bis dato noch nie live gesehen hatte, und von denen ich aus dritter Hand sowohl extrem gute als auch extrem schlechte Konzertkritiken gewohnt war. Der nüchterne Musikjournalist von heute bildet sich aber natürlich seine Meinung selbst, und so freute ich mich durchaus auf diese persönliche Premiere.
Sagen wir es so: Der Auftritt war ganz ordentlich. Im Publikum gab es auch kritische Stimmen, aber den meisten Leuten schien es gefallen zu haben. Zumindest wurde fröhlich mit der Band gefeier, getanzt und mitgeklatscht. neben den Klassikern Straftanz West und Tanzt kaputt, was euch kaputt macht wurden noch weitere Songs gespielt, die ich nicht kannte... Einer hieß aber Turbo, soviel konnte ich mir merken.


VNV Nation

Es folgte eine angenehm kurze Umbaupause, anschließend folgten dann VNV Nation - Welch Überraschung! Flitzkugel Ronan Harris gab sich sehr gut gelaunt, trotz einer allergischen Reaktion, die ihn die Nacht zuvor kurzzeitig ins Krankenhaus verbannt hatte, wie er mitteilte. Allerdings bat er, seine angeschlagene Stimme zu entschuldigen. Ich muss gestehen, mir fiel da nix negativ auf... Klang eigentlich wie immer, vielleicht ein wenig rauer als sonst, was aber durchaus passte.
Man möge mir übrigens verzeihen, dass ich nur wenige Titel wirklich erkannt habe. Das lag zum einen daran, dass wir Fotografen nach den ersten drei Songs unsere Kameras abgeben mussten, dazu aus dem Gebäude gelotst wurden, und ich eine Zeitlang brauchte, um mich anschließend aufzuraffen, wieder in die ausverkaufte, rappelvolle, vor Schweiß und Hitze strotzende Live Music Hall zu begeben. Das mit den Cams war übrigens insofern doof, da uns das nicht vorher mitgeteilt wurde... Etwas bessere Kommunikation hätte zu weniger Irritation geführt. Ein Weltuntergang war es aber letztlich nicht.
Trotzdem konnte ich einen guten Teil des Gigs genießen, und das habe ich auch in vollen Zügen getan. Was auf jeden Fall zum Set gehörte, waren zum Beispiel Resolution und Control von Automatic, sowie der Klassiker Epicentre... Illusions hab ich glaube ich auch noch erkannt. Und unter den Zugaben konnte ich Beloved ausmachen.

Ich muss sagen, dass ich als "noch nicht so wirklich Fan" durchaus angetan war von diesem Konzert, und immer mehr Lust auf weitere VNV-Power bekomme. Sympathisch war mir die Band vom generellen Auftreten her ja schon lange, musikalisch finde ich es nach wie vor okay. Aber die Liveatmosphäre, die ich schon bei Festivals bestaunen konnte, kommt in einer geschlossenen Halle vor den eigenen Fans der Band erst recht zur Geltung. Ja doch... Diese Reise hat sich gelohnt.

Bildergalerie vom Abend
www.vnvnation.com

23.09.2011 by Otti

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