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HateSphere: The Great Bludgeoning

Musik kann manchmal ein perfekter Soundtrack sein. Irgendwie haben es heute wohl einige Leute darauf abgesehen, mir die Laune so richtig zu vermiesen... Wohlgemerkt meist aus heiterem Himmel und mit absurden Motivationen. Da passt die neue Scheibe von HateSphere wie Faust aufs Auge - Manchmal möchte man seinen Hass auf solche Idioten nämlich einfach rauskotzen. Funktioniert irgendwie wunderbar, denn die ganze Zeit läuft besagtes Album The Great Bludgeoning im Hintergrund und sorgt dafür, dass meine negativen Energien sich in der Musik wiederspiegeln, statt mich zu "Kopf meets Tischplatte"-Reaktionen zu verleiten. Danke HateSphere, ihr habt mir heute echt die Kraft gegeben trotz allem einen brauchbaren Tag zu verleben.

So, genug der sehr persönlichen Aspekte, kommen wir mal zum Wesentlichen. Dass HateSphere in der internationalen Metal-Szene eine feste Größe darstellen, muss man dem gemeinen Mattenschwinger wohl kaum erzählen. Hammer-Alben und große Touren sprechen eine Sprache für sich. Auf The Great Bludgeoning geben sich die Dänen dabei allerdings ungewohnt puristisch, bzw rücken zurück zu ihren Wurzeln. Das hätte bei mir nach dem ersten Durchhören beinahe zu Enttäuschung geführt, klangen die Songs auf den ersten Eindruck doch relativ belanglos. Thrashigen und bösen Metal hört man ja nun doch an jeder Straßenecke, dazu braucht es keiner großen Namen. Was jedoch den Unterschied macht, ist das Detail: HateSphere bieten unter all der Wut dennoch sehr ausgreifte Melodien und Riffs, die sich in einem bitterschwarzen, musikalischen Flussbett breitmachen und zu einem reißenden Strom werden, je weiter man seinem Verlauf folgt.

Und das ist eben das, was diese Band stark macht. Sie schafft es, denjenigen wegzuschwemmen, der in ihre Gewässer stürzt. Da können ruhig einige Flachpfeifen kommen und einem auf den Sack gehen, sowas lässt sich mit HateSphere abschütteln. The Great Bludgeoning hat mir mindestens diesen Tag gerettet.... Das ist mehr, als die meisten anderen Alben von sich behaupten können.

Trackliste
01. The Killer
02. Venom
03. Smell Of Death
04. Decayer
05. The Wail Of My Threnode
06. Resurrect With A Vengeance
07. The Great Bludgeoning
08. Need To Kill
09. Devil In Your Own Hell

Veröffentlichung: 23.09.2011
Stil: Thrash Death Metal
Label: Napalm Records
Website: www.hatesphere.com
MySpace: www.myspace.com/hatesphere
Facebook: www.facebook.com/hatesphere666

Cover

22.09.2011 by Otti

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