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Ingraved: Onryou

Zehn Jahre bestehen die aus dem italienischen Brindisi stammenden Ingraved bereits, stets darum bemüht, ihre Klänge weiter in die Welt hinaus zu tragen. Dabei fing alles sehr traurig an, als bereits 2002 Gitarrist und Gründungsmitglied Damiano De Parigi bei einem Autounfall ums Leben kam, ein Schlag der die Band verständlicherweise nachhaltig erschütterte. Dennoch ließen sich die Italiener nicht entmutigen, veröffentlichten (meiner Information nach) anschließend eine zweite EP, ein selbsterstelltes Album und eine weitere Demo. Vor allem aber spielten sie Live, was das Zeug hält, was ja oftmals der beste Weg ist, sich nachhaltig in die Herzen der Fans zu spielen. Im Jahre 2010 dann entdeckte Andy Arbeit von Power Pain Music die Combo für sich und sein Label, und so wurde das neue Werk Onryou das erste Release aus seinem Hause.

Ich kenne die vorherigen Veröffentlichungen nicht, aber was das Quintett hier auf der aktuellen Scheibe vom Stapel läßt, gefällt mir außerordentlich. Dabei fällt es extrem schwer, die Jungs in eine Schublade zu stecken, verarbeiten sie doch verschiedenste härtere Metalgangarten in ihrem Sound, ebenso wie Einflüsse, die man oft mit diversen "xxxcore"-Titulierungen versucht zu etikettieren. Im Grunde ist das aber wurscht, denn was Ingraved ausmacht, ist ein feines Gefühl für Riffs, Tempowechsel und energetische Songkonstrukte, die zwar oft brutal wirken, aber auch eine gewisse Emotion erkennen lassen. Favoriten unter den Songs zu wählen fällt dabei schwer, denn keiner davon lässt mir persönlich Raum für Kritik. Was ich mir vorstellen kann, ist zum Beispiel, dass Showtime For My Apocalypse auf Konzerten für allerlei Blessuren im Moshpit sorgen dürfte, während Tsuna-Me eher die Mattenschwinger-Fraktion bedient... Aber das ist nur ein Ansatz, um den Facettenreichtum der Songs anzudeuten.

Im Grunde muss sich ja doch jeder selbst sein Urteil bilden. Ich allerdings genieße Onryu von vorne bis hinten, einfach weils genug Kraft bietet, um ordentlich abzufeiern, aber nicht in stumpfsinnigem Geknüppel ausartet. Ingraved haben allen Grund, stolz auf ihr Baby zu sein.
Ach und noch etwas: Eine Band, die einen ihrer Songs The Cure nennt, ist mir aus Prinzip schonmal sympathisch. ;)

Trackliste
01. Bad Karma
02. Onryou
03. Kawaii
04. The Burden
05. Cold Black Fingers
06. Tsuna-Me
07. Redemption
08. Showtime For My Apocalypse
09. The Cure
10. Of A Promise

Veröffentlichung: 31.10.2011
Stil: Extreme Metal/Hardcore
Label: Power Pain Records
MySpace: www.myspace.com/ingravedband
Facebook: it-it.facebook.com/Ingravedband

Cover

20.09.2011 by Otti

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