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SubStyle: Record-Release-Party

Manchmal ist die Welt etwas verdreht... Und so manche Band schafft es, auf Umwegen erhöhte Aufmerksamkeit in der eigenen Wahrnehmung zu bekommen. So geschehen bei SubStyle aus Köln, einer nicht mehr ganz so jungen Rock-Band, welche mir zum ersten Mal als Vorband von Schandmaul im April aufgefallen ist. Wie in meinem damaligen Bericht nachzulesen, konnte ich den Jungs an jenem Abend aber nicht die gebührende Aufmerksamkeit schenken, und hatte somit das Thema SubStyle für mich auch erstmal abgehakt...

Das änderte sich dann etwas, als vor wenigen Wochen ihr neues Album Walk the Dino ins Haus flatterte. Für sich genommen, und ohne im musikalischen Schatten der Schandmäuler zu verweilen, überzeugten SubStyle dann soundtechnisch doch sehr, und hatten zumindest meine Neugier geweckt. Irgendwann würde ich mir sicher mal eine Show der Band in Ruhe anschauen, schwor ich mir, und schrieb es auch in meiner Rezension nieder.
Das wiederum hat dann wohl der Manager von SubStyle, Sven Sievers, gelesen und mich kurzerhand zur Record-Release-Party am vergangenen Freitag ins Luxor/Köln eingeladen. Da ich ja nun zu meinem Wort stehe, und es auch nicht aller Tage vorkommt, daß man so freundlich eingeladen wird, wurde kurzfristig mein Urlaub um einen Tag verlängert, die liebe Alex von AF Music bzw Darkerradio entführt, und gemeinsam die lange und beschwerliche Reise in die heimliche Hauptstadt von NRW angetreten.

Trotz meiner an diesem Tag mangelhaften Einparkfähigkeiten und einem von beiden Personen etwas konfusen Orientierungssinn schafften wir es sogar noch, vor Konzertbeginn am Luxor anzukommen. Der Laden ist einer dieser typischen Kölner Clubs, die quasi eine Bar mit einer kleinen Konzertbühne kombinieren. Recht elegant aufgemacht, war auch das Publikum eher vom Typ Studenten und Stinos, was aber Aufgrund der musikalischen Wurzeln nicht weiter verwunderlich und auch nicht wirklich störend war. Wir Schwarzkittel fielen zwar doch aufgrund unserer Farbgebung etwas aus der Masse, fühlten uns aber durchaus wohl und wurden auch nicht auffällig als "Außenstehende" betrachtet. Die Athmosphäre war also recht angenehm und familiär, eigentlich Ideal für einen guten Rock-Abend.


SubStyle im April

Angekündigt von einer jungen Dame, deren Funktion ich mir leider nicht genau gemerkt habe, betraten auch irgendwann so gegen 20.30 die Helden des Abends die Bühne. SubStyle rockten sich einmal quer durch ihr aktuelles Album, machten dabei vereinzelte Abstecher in ihre musikalische Vergangenheit, und gaben zudem eine recht gelungene Version von I was made for loving you zum Besten. Auffällig war dabei, daß das Publikum zwar anfangs noch recht verhalten reagierte, mit zunehmender Stunde aber immer ausgelassener feierte, tanzte, und tobte, so daß aus einem gemütlichen Lauschabend gegen Ende ein wahrer Hexenkessel wurde - Eine Entwicklung die Sänger Guido wohl parallel durchlief: Anfangs noch etwas nervös und zurückhaltend, ließ er sich von der selbst produzierten Stimmung mitreißen und entfaltete nach und nach sein Animationspotential.
Einzig schade war, daß die frenetischen "Zugabe"-Rufe leider im Nichts verhallten. Als regelmäßiger Konzertgänger kann ich mir aber denken, daß dies weniger an der Motivation der Band lag, sondern eher äußeren Umständen wie Lärmschutzbestimmungen oder ähnlichem zuzuschreiben war. Alex und ich ließen den gelungenen Abend jedenfalls dann noch bei einem gemütlichen Kölsch und anschließendem Besuch beim großen "M" ausklingen, bevor wir müde aber zufrieden die Heimreise antraten.

Bleibt anschließend zu sagen, daß SubStyle an diesem Tag wirklich vollkommen überzeugen konnten. Mir hat neben dem mir mittlerweile eh gut bekannten Sound auch die Fähigkeit der Band gefallen, das Publikum mitzureißen. Das alleine schon ist für mich Rock-Kultur pur. Und auch meine Begleiterin Alex, die bis dahin von SubStyle nicht einmal den Namen kannte, war im nachhinein nicht nur von der Musik überzeugt, sondern überlegte schon wie sie mit ihren Projekten der Band vielleicht noch ein wenig Unterstützung zukommen lassen kann. Manchmal lohnt es sich eben doch, seinen musikalischen Horizont zu erweitern und sich auf neues einzulassen!

Mehr Infos zu SubStyle gibt es unter anderem auf www.substyle.de.

25.08.2008 by Otti

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