Willkommen bei Nightshade
Wähle: Onlineshop | Magazin
Name: Passwort: | Passwort vergessen? | Registrieren

Rezension (Musik)Blättern: Vorheriger Artikel | Nächster Artikel

Tanzwut: Weiße Nächte

Es war lange Zeit relativ ruhig um Tanzwut... Zu ruhig, möchte man sagen. Seit dem Schattenreiter von 2006 gab es keine neuen Klänge mehr von den Berliner Mittelalterrockern, selbst die Auftritte wurden zu sehr raren Kostbarkeiten. Grund dafür war wohl einfach die mangelnde Zeit, waren doch damals Tanzwut und Corvus Corax noch über weite Strecken die gleichen Leute, wobei letztere Band eben immer mehr Aufmerksamkeit gefordert hat. Ohne jetzt die Hintergründe zu zerlegen, letztes Jahr gab es den unausweichlichen Bruch, der wohl beiden Bands irgendwie gut getan hat. Man geht nun getrennte Wege, diejenigen, die sich für Tanzwut entschieden haben, suchten sich neue Mitstreiter und wagten mit überarbeiteter Besetzung eine Neuanfang. Es folgten Konzerte auf dem Autumn Ball, beim Amphi und zu zahlreichen anderen Gelegenheiten, und zeitig schon wurde ein neues Album angekündigt. Weiße Nächte nennt sich dieses und steht nach einiger Reifezeit nun Mitte September zur Ernte bereit.

Heißt denn ein Neubeginn auch, dass es einen reformierten Sound gibt? Zum Glück nicht, nein. Tanzwut hüten sich, ihre alten Fans durch seltsame Experimente zu verprellen. Stattdessen werden die alten Werte, Stilmittel und Stärken aufgegriffen, um damit typische und markante Songs zu erzeugen, die ihre Energie aus der Tiefe ziehen. Harte Rockgitarren vermengen sich mit Sackpfeifen, um so dem Tanze und der Lebensfreude zu frönen. Ein wahrer Spielmann oder Folge deinem Herzen gehören ganz klar zur Kategorie der feurigen Songs, die vor allem die Liveshows dieser Band so legendär machen. Aber wie es sich für Tanzwut gehört werden auch ernste Töne angeschlagen, so zum Beispiel bei Wenn der letzte Vorhang fällt oder auch mit du bist nicht Gott, einem Song der sicherlich auch eine gewisse Vergangenheitsbewältigung birgt.

Was einem davon nun mehr liegt ist natürlich subjektiv, ich persönlich liebe zum Beispiel jetzt schon den Song Pest und Teufel aufgrund seiner Eingängigkeit sehr, während das beschwörende La filha dau ladre sicherlich den mittelalterlichsten Touch hat - und damit seinen eigenen Reiz. Letztlich kann ich nur feststellen, dass Weiße Nächte nun sicherlich keine Überraschungen birgt, aber damit auch genau das erfüllt, was man sich als Fan erhoffen durfte. Ein waschechtes Tanzwut-Album mit vielen neuen, packenden Hymnen.

Trackliste:
01. Weiße Nächte
02. Wie Phönix aus der Asche
03. Gift
04. Bei dir
05. Ein wahrer Spielmann
06. Rückgratreißer
07. Du bist nicht Gott
08. Wenn der letzte Vorhang fällt
09. Folge deinem Herzen
10. La filha dau ladre
11. Königin der Nacht
12. Pest und Teufel

Veröffentlichung 16.09.2011
Stil: Mittelalter/Rock/Electro
Label: Teufel Records
Website: www.tanzwut.com
Myspace: www.myspace.com/tanzwutmusic
Facebook: www.facebook.com/profile.php?id=100002771460447

Cover

02.09.2011 by Otti

Blättern: Vorheriger Artikel | Nächster Artikel

Weitere Beiträge zu Tanzwut:

01.04.2010Zita Rock & Folk Festival 2010: finale Bandbestätigung(Pressemeldung: Veranstaltungen)
07.09.2013TANZWUT: „Höllenfahrt“ out now!(News: Musik)
13.03.2012Eden weint im Grab: Supporten Tanzwut in Berlin, 26.04.2012(News: Musik)
20.08.2009Zita Rock & Folk Festival 2010: Erste Bandbestätigungen(News: Veranstaltungen)
19.10.2010Tanzwut: Neue Besetzung enthüllt(News: Musik)

Kommentare:

Registrierte User können hier Kommentare zu diesem Beitrag abgeben, um anderen Ihre Meinung mitzuteilen.

Zurück zur vorherigen Seite

ImpressumAllgemeine GeschäftsbedingungenNutzungsbedingungenDatenschutzerklärungAbout us

Postanschrift + Kontakt:
Nightshade - Inhaber Frank van Düren
Landfermannstraße 9, 47051 Duisburg, Deutschland
Mail: info@nightshade-shop.de
Tel: 0203/39346380 | Mobil: 0170/3475907

Alle Rechte bei Firma Nightshade und Frank van Düren, ausgenommen eingetragene Markenzeichen der jeweiligen Hersteller und externe Webprojekte.
Konzept und Design 2001-2019 by Nightshade/Frank van Düren.