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Interview (Musik)Blättern: Vorheriger Artikel | Nächster Artikel

Psyche

Es war ein ziemlich chaotischer Tag, als mrszowiejones und ich loszogen, um Darrin Huss von Psyche zum Interview zu treffen. Durch dumme Umstände konnten wir zwar das Konzert danach nicht mehr wahrnehmen, aber alleine für das tolle Gespräch hat es sich schon gelohnt. Darrin ist ein toller Mensch, wir haben viel gelacht... Vielen Dank dafür. :)

Otti:
Demnächst erscheint deine neue DVD Imaginary Life, und da frag ich mich, wie kamst Du auf die Idee eine komplette History zu veröffentlichen?

Darrin:
Wie ich auf die Idee komme? Es gibt auf dem DVD-Markt sehr viele Live-Konzerte auf DVD, während viele 80er Bands auch viel mit Videos arbeiten. Ich habe frühzeitig Videos gedreht, angefangen '89, das war der Song "Misery". Dann hab ich mir gedacht, okay, ich hab jetzt zwar nen Haufen Videos, aber eine 50-60 Minuten DVD ist auch nicht so berauschend. Ich hatte aber auch viele Aufzeichnungen von Live-Konzerten, und ich hab mir überlegt es wäre interessant wenn wir die ganze Entwicklung von Psyche einfangen könnten. Und auch mein letztes Album, "The 11th hour", das war eine Art Schlußpunkt für mich. Ich muß nun überlegen, wie geht es jetzt weiter mit Psyche, mit meinem Leben insgesamt. Diese DVD sollte einfach sagen: Hier war ich, hier bin ich. Es ist ein grober Zusammenschnitt von 20 Jahren, was ich gemacht habe. Die Grundidee war also einfach eine Art Dokumentation meines Lebens, vor allem meines Lebens als Psyche. Es war auch ursprünglich gedacht für die älteren Fans, also für die aus den 80ern. Auf den ganz frühen Videos sieht man ja wie ich aussah mit 17, was für Gesichter man gemacht hat. Und jetzt ist es ein Dokument für alle Leute, um zu sehen, so war die Band Psyche.


"Die Grundidee war also einfach eine Art Dokumentation meines Lebens, vor allem meines Lebens als Psyche"

Otti:
Achso, da rührt dann wahrscheinlich auch der Titel her, daß das eine Art Lebensabschnitt für dich war?
Darrin:
Imaginary Life is kind of... Das ist schon fast ein bißchen traurig. Man könnte das fast, naja nicht unbedingt, als etwas negatives sehen, aber man könnte das Wort "Imaginary" fast so übersetzen, daß das nicht passiert ist. Weißt Du, so wie ein "Imaginary Friend", was heißt das auf Deutsch? Otti:
Unsichtbarer Freund.
Darrin:
Genau, so wie die Kinder, die sich einen Freund vorgestellt haben, der gar nicht existiert. Das ist ein schönes Wortspiel für mich, und es ist auch ein Songtitel von Psyche. Für viele Leute könnte es auch so sein, die Psyche nicht kennen, oder die uns als Personen nicht kennen, oder nicht wissen was für Musik ich mache, daß dieses Leben zwar so stattgefunden ist, aber von denen nicht wahrgenommen wurde. Ich mein das nicht unbedingt im negativen Sinne, sondern eher im nachdenklichen, melancholischen. Hier war mein Leben, und das wars jetzt? Andererseits ist es lustig wegen des Wortes "Image", und eine DVD, das sind Bilder, und man kann uns auch als eine "bilderreiche" Band sehen.
Ja, ich hab den Titel gewählt, weil es ein Lebenswerk ist, und dann kann jeder selbst für sich entscheiden, ob das ein "echtes" Leben war, oder nicht.

Otti:
Du hast es gerade schon erwähnt, es ist ein geschenk an die Fans. Und viele alte Aufnahmen sind natürlich qualitativ sehr schlecht.
Darrin:
Also schlecht ist ein böses Wort! Bei sehr vielen der originalen Sachen habe ich nicht mal das Quellenmaterial davon. Gerade zum Teil die allerersten Videos, die sind sogar aus dem Fernsehen aufgenommen, dann vom amerikanischen NTSC-System auf PAL, und dann erst digitalisiert worden. Ich muß mit ein bißchen Stolz sagen, ich staune, daß die noch so gut aussehen. Das Problem ist natürlich, die Leute sind MTV-Videos gewöhnt, und das ist natürlich keine Madonna-Qualität, und es ist mir auch wichtig daß die Leute zum Beispiel das eine Mitglied, das später bei Skinny Puppy war, sehen können. Wenn man die DVD auf einer großen Leinwand anschauen würde, würde man natürlich jeden Pixel sehen, aber auf einem normalgroßen Fernseher ist es eigentlich ziemlich sauber. Es ist ja auch Sound und Visual, und ich habe viel mehr an dem Sound gearbeitet, die Videos waren auch viel zu unterschiedlich. Okay, ich weiß zwar, man kauft eine DVD, es ist ein digitales Objekt, und man erwartet ein gewisses Qualitätsniveau, und wir haben versucht das irgendwie hinzubekommen. Der Witz ist, auch bei den Live-Videos, wir haben da ein paar Bessere die mit 5 Kameras aufgenommen wurden, aber damit das alles zusammenpasst haben wir oft die genommen, wo nur eine Kamera verwendet wurde. Weil ich mir dachte, es kommt zu Krass wenn ich jetzt so Super-Qualitäts-Videos nachlege.
Und insgesamt ist das auch sehr Independent, so wie es ist. Ich meine, wir sind nicht im großen Geschäft, nicht in den Media Control Charts. Es ist für Leute die Psyche kennen, lieben, oder bestimmte Songs einfach toll finden.

Otti:
Welches Video mir am Besten gefallen hat war "Prisoner to Desire", weil da auch die Stimmung gut rüber kommt.
Darrin:
Das ist schön, ja. Das ist auch nur eine Kamera. Ich habe die komplette Aufnahme von dem Konzert, und wir haben diesen einen Song ausgewählt, als Beispiel, denn ich wollte zeigen, wie das beim Publikum ankam. Ich finde aber auch, daß bei "Sancturary", und auch den späteren Songs, "Goodbye Horses" natürlich, man auch die Stimmung im Publikum sieht. Sowas natürlich schwer, man braucht normalerweise eine Kamera die auf die Bühne gerichtet bleibt, und eine extra fürs Publikum. Das haben wir beim WGT 2005 gehabt, aber ich habe die Aufnahme aus 2003 von "The Beyond" genommen, weil da auch nur wieder eine Kamera auf der Seite stand, und man die ganzen Aktionen sieht. Das ist einfach mein Geschmack, ich mag dieses Gefühl der Rohfassung, daß man mitten in der Action ist, statt dieses Überbearbeitete. Da gibt es genug von.

Otti:
"Goodbye Horses" ist ja einer der bekanntesten Songs, obwohl es eigentlich ein Cover-Song ist. Tut es nicht irgendwie weh, daß die Leute einen dann über einen fremden Song definieren?
Darrin:
Das ist eine interessante Sache. Für einige Leute ist es unser bekanntester Song, andere haben ihn nichtmal wahrgenommen. Weil ich natürlich in den 80ern vor allem viele eigene Hits hatte, wie "Prisoner to Desire". Die Original-Aufnahme von "Goodbye Horses" ist mittlerweile auch ungefähr 10 Jahre alt. Die Leute haben das aber erst viel später mitgekriegt, besonders in Nordamerika. Oder Songs wie "Sanctuary", das war auch ein sehr großer Club-Hit. "Goodbye Horses" ist für sich genommen ein Phänomen, es hat diese besondere Stimmung, und soviel Gefühl, so daß es eigentlich weltweit anerkannt ist. Mich stört es nicht, zumindest hab ich das als erster gecovert. Es gibt ein paar andere Leute die es gecovert haben, aber nicht mit unserem Erfolg. Wenigstens haben wir unsere Vision von diesem Song, diese Stimmung, weitergetragen. Und ich fühl mich jetzt einwenig verantwortlich für dieses Lied.
Es war auch klar, daß es auf diese DVD kommen muß. Allerdings gab es erst keine Live-Aufnahme die mir gefallen hat. Doch dann haben wir gerade letztes Jahr dieses ganze Konzert in Frankreich gefilmt, und der Song klang und sah Bestens aus. Ich war froh nun auch was gescheites für "Goodbye Horses" zu haben, und es ist auch ein guter Schluß auf der DVD.

Otti:
Du lebst nun auch schon seit einigen Jahren in Deutschland, was hat dich dazu bewogen herzukommen?
Darrin:
Es ist eine Tatsache im Musikgeschäft, daß es drei große Länder gibt über die alles läuft, also Amerika, Deutschland und vielleicht noch Großbritannien. Wenn zum Beispiel etwas in Frankreich oder den Niederlanden Erfolg hat, das interessiert den Rest der Welt nicht. Für die Gothic- und Dark Culture-Musik war Deutschland immer Vorreiter. Als Junge war für mich natürlich England Erste Wahl, als englischsprachiger Mensch, und meine Lieblingsbands kamen damals aus England, wie zum Beispiel Soft Cell. Deutschland hatte wiederum Bands wie DAF oder Kraftwerk. Die Spitzenreiter der elektronischen Musik kommen aus Deutschland, der Markt ist hier, und es war Anfang bis Mitte der 90er, als ich erkannte, das ist mein Publikum. Es war natürlich schwer, aber es ist auch interessant. Andere Bands, wie "Skinny Puppy" zu Beispiel, sind in ihrem Land geblieben, aber ich wollte immer weg. Die Leute haben mich damals in Kanada nicht verstanden, da kamen Sprüche wie "Halloween is over!" und sowas. In Deutschland hat es einfach gepasst.
Das wußte ich natürlich nicht von Anfang an, ich habe erst in Frankreich gewohnt ein paar Jahre. Aber dann habe ich erkannt, daß unsere Platten sich bestens in Deutschland verkaufen, unsere Fans sind hier, wieso soll ich nicht ein Leben hier aufbauen? Und so ist das Ganze gekommen.

Otti:
Du hast anfangs Psyche mit deinem Bruder Stephen zusammen gemacht, doch er mußte krankheitsbedingt aussteigen. Wie geht es ihm heute?
Darrin:
Meinem Bruder gehts gut. Aus dem Musikgeschäft ausgestiegen ist er etwa ´94, weil bei ihm schon um ´89 Schizophrenie diagnostiziert wurde. Wie die meisten Leute wissen ist das eine schwere seelische Krankheit. Wir haben zwar eine Weile noch Musik zusammen gemacht, aber als ich mich dann entschieden hab in Deutschland zu bleiben, war das schwierig für ihn, denn er konnte ja nicht mehr dabei sein. Psyche waren immer mein Bruder und ich, doch als es nicht mehr möglich war mit ihm zusammen auf der Bühne zu stehen, habe ich mir überlegt alleine weiterzumachen. Ich habe ihn sogar gefragt, ob er was dagegen hat, wenn ich mir in Deutschland einen Keyboarder suche, und das habe ich dann ja auch gemacht. Hatte einen neuen Anfang, ein zweites Kapitel.
Er macht noch ab und zu Instrumental-Stücke, ich habe auch eine CD von ihm rausgebracht. Die Zweite ist noch in Vorbereitung, ich habe das erstmal verschoben, weil ich erstmal an der DVD gearbeitet hab.
Ich habe einfach damals entschieden, ich mache Psyche weiter, mit seiner Genehmigung, und er hat sein Leben. Wir haben auch manchmal rumgealbert, daß wenn wir beide 60 sind, wir auf dem WGT in originaler Besetzung wieder auftreten könnten. Aber ich glaube er wird nicht mehr fliegen, von daher ist das wohl nicht möglich.

Otti:
Kommen wir zu Dwayne, der ist ja dann zu "Skinny Puppy" gegangen. So wie ich das verstanden hab gab es auch einen kleinen Bruch zwischen euch und "Skinny Puppy"?
Darrin:
Okay, damit es ein für alle Mal geklärt ist. Psyche waren mein Bruder und ich am Anfang, da war es auch schick, einfach einen Sänger und einen Keyboarder zu haben. Mein Bruder hat dann Dwayne in der Highschool kennengelernt, und der war auch Keyboarder, und Stephen wollte halt zwei Keyboards. Wir haben ein paar Sachen zusammen aufgenommen, einige von den Songs mit Dwayne sind auch auf der DVD zu sehen. Irgendwann hat Dwayne uns verlassen, das war so eine Übergangsphase in der wir uns nicht so gut verstanden haben. Zwischenzeitlich hat er auch in einer Coverband gespielt für eine Weile. Und nach ein paar Monaten haben wir gehört, jetzt ist er bei "Skinny Puppy". Er fand unser Horrorimage damals nicht so toll, und dann geht er zu denen, eine der größten "Horror-Bands". Wir waren richtig schockiert. Außerdem waren wir etwas sauer, daß Skinny Puppy für dieses Image bekannt geworden ist, ein Image daß wir auch hatten, aber eben nicht auf der Ebene wie Skinny Puppy. Das ist eine Sache die viele Leute im Musik-Leben erfahren, sie haben Ideen, und sehen dann daß andere mit den gleichen Ideen mehr Erfolg haben, das ist dann natürlich ärgerlich. Das war auch fast ein Grund Kanada zu verlassen, und war auch ein Grund warum Psyche zwischenzeitlich poppig geworden ist. Einfach weil wir dachten, laß "Skinny Puppy" ihren Weg, wir experimentieren ein bißchen, und haben dann auch etwas Elektro-Pop gemacht.
Und ich wollte auch singen, ich wollte immer singen. Einer meiner Lieblingssänger ist Marc Almond, und ich wollte nicht auf der Stelle treten, nicht die nächsten zehn Jahre nur dumpf gröhlen. Und ich bin da auch dankbar, daß ich meine Stimme gefunden habe. "Skinny Puppy" klingen auch heute noch gleich, und die tun mir wirklich Leid, die sind sogar ein bißchen älter als ich, aber wo ist da die Entwicklung? Natürlich haben sie auch viele Fans für ihren Sound.
Naja, und wie sich das Schicksal ergeben hat, ist Dwayne auch gestorben. Mein Bruder und ich waren immer ziemlich Anti-Drogen eingestellt, aber die Leute von "Skinny Puppy" haben da einiges genommen, und ich dachte mir, jetzt seht ihr was ihr davon habt.
Ich weiß auch nicht wie "Skinny Puppy" auf die DVD reagiern wird, aber die können ja eigentlich nix sagen. Aber auch Dwayne's Familie, ich habe niemanden gefragt, ich habe die Videos mit ihm einfach drauf genommen. Wir haben zusammen Musik gemacht und ich will, daß die Leute das sehen können. Ich weiß nicht ob jemand was dagegen haben würde, aber das werden wir ja dann sehen. Die DVD ist jetzt fertig, und irgendwann kommen dann die Klagen. ;)
Nein, wir haben Musik zusammengemacht, und das sollen die Leute ruhig sehen.

Otti:
Und was bedeutet Psyche heute für dich?
Darrin:
Das ist eine tiefsinnige Frage. Ganz ehrlich, Psyche ist eigentlich mein Leben, deswegen habe ich jetzt auch Imaginary Life gemacht. Ich habe natürlich auch ein anderes Leben, ein Leben danach, oder auch währenddessen. Es ist nicht so, daß ich das einfach als Job sehe, mal ein Album aufnehme, aber sonst ein anderer Mensch bin. Psyche ist für mich alles, es ist das was ich tue. Ich bin da der Sänger, ich bin der Texter, und was ich mache, was ich sage, das ist einfach Psyche.
In den letzten paar Jahren habe ich mich auch an ein paar anderen Projekten versucht. Was mich allerdings immer wieder irritiert ist, daß in letzter Zeit oft Leute versuchen mir vorzuschreiben, was der Sänger von Psyche tun darf, wie er sich geben darf und so weiter. Ich hab das Gefühl es ist ein kleines bißchen wie ein Korsett geworden, wie ein Käfig, das stört mich. Ich hatte schon überlegt nach der DVD eine Pause einzulegen, etwas anderes zu machen, um die ganzen Leute einfach zu überraschen. Und das habe ich ja teilweise auch vorher schon getan, aber Psyche ist natürlich die erfolgreichste von meinen ganzen Ideen. Ich werde auf keinen Fall aufhören. Ich bin dieser Phase, in der man überlegt, was heißt Psyche, was bedeutet Psyche für andere Menschen? Natürlich auch für mich, wie geht es weiter? Auch wenn es mein ganzes Leben dauern sollte.
Als ich 17 war habe ich mich schon gefragt, ob ich auch mit 50 noch singen werde. Und ich habe mir damals gesagt, wenn es genügend Leute gibt die das sehen wollen, die sich auf die Musik freuen, und Psyche weiter hören wollen, dann spricht nichts dagegen.
Man sieht ja auch jetzt, wieviele Bands aus den 80ern wieder da sind. Das Problem bei mir ist, ich habe niemals für eine längere Zeit aufgehört, ich war nie wirklich weg. Andererseits weiß ich auch, daß zum Beispiel viele Fans aus den 80ern vielleicht die ersten 2-3 Alben gekauft, aber Psyche sonst nicht weiter verfolgt haben. Das ist auch ein Wortspiel bei Imaginary Life, viele Leute definieren Psyche über ein paar bestimmte Alben, und die meisten wissen nicht daß ich mittlerweile zig Alben gemacht habe, aber das ist auch nicht schlimm.
Natürlich hat sich auch die Musik im Laufe der Zeit ein wenig geändert, aber meiner Meinung nach ist Psyche nach wie vor zu erkennen. Auf jedem Album war ich der Sänger zum einen, und zum anderen haben wir ganz sicher keine Heavy Metal-Platte aufgenommen. Aber es gibt auch diese Kritik, "Du warst einmal poppig, dann wieder düster". Ich dachte mir immer, Musik ist Musik, und ich wollte halt einfach immer Synthesizer-Musik machen. Da hast Du nunmal viele Möglichkeiten, das muß dann ja nicht alles wie bei den ersten Alben klingen. Die DVD zeigt ja wirklich die ganze Bandbreite, zeigt wirklich jede komische Sache die wir jemals gemacht haben. "Eternal" ist ja zum Beispiel auch ein sehr kommerzieller Song gewesen. Aber dann hatten wir auch Sachen wie "The Crawler", oder "Twilight". Für mich passt das so, aber ich weiß es, gibt auch Leute die das nicht verstehen. Ich hoffe die DVD erklärt das, so daß ich in meiner komischen Art und Weise weitermachen kann. Ich habe mich dazu entschieden mich auch an anderen Musikrichtungen zu versuchen und mich weiterzuentwickeln. Was mich im Moment stört ist, daß derzeit Psyche wirklich ich alleine bin, denn es war vorher immer eine Partnerschaft zwischen mir und einem anderen Musiker.
Ich kann natürlich nicht sagen wie es die nächsten zehn Jahre weitergeht. Wenn ich 50 Jahre Alt bin, und die Leute sich immer noch wünschen daß ich "Brain Collapses" singe, oder auch "The Crawler" oder "Goodbye Horses", dann bin ich dabei!

Otti:
Okay, und hast Du sonst noch was, was Du einfach loswerden möchtest, an die Leute da draußen? Die typische Endfrage. ;)
Darrin:
Die typische Endfrage, ja.
Als ich noch in Kanada lebte, da gab es einen Radiosender, die haben immer gefragt: Wenn Du ein Gemüse sein könntest, welches wäre das? Da hab ich damals gesagt: Eine Zwiebel. Eine Zwiebel ist gut für dich, sie ist gesund, aber sie brennt auch in den Augen, tut also weh, und sie entfaltet sich. Also sagen wir einfach: Ich bin eine Zwiebel!


v.l.n.r.: Mrszowiejones, Darrin, Otti

Art des Interviews: face2face
06.05.2006 by Otti

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